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Thema: Politik und Geschichte

  1. #15561
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von vogibeule Beitrag anzeigen
    Schön das man jetzt den Bienen Schutz so vorrangetrieben hat, leider werden die Randstreifen nicht mehr in dem Maße gemäht wie früher, was zur Folge hat das sich die Pflanzenvielfalt sehr häufig nur noch auf Löwenzahn beschränkt und sich die Entwässerung der Felder verschlechtert.
    Das Ergebniss konnte man die letzten Wochen in den Stauden/ Westlichenwäldern sehen, das ist wie mit dem Bieber alles nicht zu Ende gedacht.
    Es geht doch nicht um die Bienen allein sondern um das gesamte Ökosystem das durch diese Wiesen entstehen soll. Das Problem in den Stauden und generell hast du auch deswegen,weil es viel zu lange für diesen Beginn zur Renaturierung gedauert hat. Hast du wirkkich gedacht das ökosystem kann man 100 Jahre knechten und mit einem Knips funktioniert das alles wieder wie wuppe?
    Das dauert und da muss mitgeholfen werden,damit das wieder in Einklang kommt.Die Bienen allein machens nicht,die brauchen jeden Helfer aus Tier und Pflanzenwelt. Fehlt ein oder mehrere Bausteine,dann klappts nicht. In der Haunstetter Heide mussten auch erst wieder verlorengegangener Pflanzenwuchs neu ausgesetzt werden. Vorher kam die Tierwelt bspw. Viele Schmetterlingsarten nicht zurück. Und jetzt gibt es wieder Arten die,man nicht für möglich hielt. (Und schon beginnen einige Trottel wieder,diese neu eingepflanzten und ausgebreiteten Pflanzen,auszugraben Grabräuber damit sie sich 3Euro beim Baumarkt sparen!!,und die Artenvielfalt ging prompt wieder zurück)
    Die Entwässerung funktioniert auch deswegen nicht mehr,weil man die Böden ausgepowert hat und das" Jobeljahr" nicht hält. Und beim mähen ist auch das Gegenteil der Fall. Im Donau- Ries Gebiet wuchs lange Zeit gerade deswegen keine Artenvielfalt mehr weil zu viel gemäht wurde,anstatt
    nur 2Mal im Jahr ,wie das noch bis vor 60 Jahren üblich war.
    Dadurch entsteht erst diese Art Monokultur,die du jetzt teilweise zu sehen bekommst.Denn dann fehlen dem System die Gegenspieler,die den Auswuchs der robusten Arten eindämmen.

    Folge zudem.Überschwemmungen und Landunter,wie man sie dort kennt.Dies hat man widerum "bekämpft",in dem man die Flussbette tiefer gegraben hat. Folge daraus. Auch noch der Grundwasserspiegel rapide abgesunken. Und da sollte man halt nicht glauben,dass das alles nach 2 Jahren Wiesenstreifen stehen lassen behoben ist .

    Und weiters. Gerade wenn diese biotopische Vielfalt wieder funktioniert,dann klappt das Entwässetn lockern des Bodens auch wieder teilweise von selbst.Aber die zuständigen Arbeiter brauchen da Lebensraum dafür,damit sie sich wieder verbreiten.

    Deine Ansicht ist halt eher die der Landwirte aus den 80er 90er, die wirtschaftlich gezwungenermaßen den Boden immer effektiver bearbeiten mussten. Vielleicht findest ja noch ein paar Bauern,die noch in den 50er 60er ihre BlühWiesen mit Hand gemäht haben. Die haben nicht aus Faulheit nur max. 2 Mal im Jahr gemäht,sondern das hatte schon seinen guten Grund.
    Den Bauern mache ich da aber keinen Vorwurf. Zumindest die Familienbetriebe wurden finanziell so geknebelt, das sie nicht anders konnten,als den Ertrag bei der Ernte in jedweder Form zu erhöhen. Weil trotz Wohlstand gerade lebenswichtige Grundnahrungsmittel halt nix kosten sollen.
    Wiesenstreifen. Diese Maßnahme allein ist,wie wenn ich nen Motor mit Lagerschaden 1Liter Öl nachfülle.
    Und der Wald ist dann das nächste Problem. Leider packt nicht nur der Nadelwald die wärmeren Temperaturen nicht mehr ,sondern bei der Buche und anderen einheimischen Bäumen wirds auch kritisch. Wir werden auf Sorten aus wärmeren Klimazonen bauen müssen.Usw.
    Ein Grünenwähler bin ich trotzdem nicht. Das ist eine Umwelt und Klimaschutzpartei,keine Naturschutzpartei. Die flicken nur so viel das sie glauben noch länger schnaufen zu können und für ihren schönen Gedanken,den Planeten zu retten. Ist für mich eigentlich auch wie der Liter Öl.
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  2. #15562
    Hockeygott
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Regensburger Beitrag anzeigen
    Es geht doch nicht um die Bienen allein sondern um das gesamte Ökosystem das durch diese Wiesen entstehen soll. Das Problem in den Stauden und generell hast du auch deswegen,weil es viel zu lange für diesen Beginn zur Renaturierung gedauert hat. Hast du wirkkich gedacht das ökosystem kann man 100 Jahre knechten und mit einem Knips funktioniert das alles wieder wie wuppe?
    Das dauert und da muss mitgeholfen werden,damit das wieder in Einklang kommt.Die Bienen allein machens nicht,die brauchen jeden Helfer aus Tier und Pflanzenwelt. Fehlt ein oder mehrere Bausteine,dann klappts nicht. In der Haunstetter Heide mussten auch erst wieder verlorengegangener Pflanzenwuchs neu ausgesetzt werden. Vorher kam die Tierwelt bspw. Viele Schmetterlingsarten nicht zurück. Und jetzt gibt es wieder Arten die,man nicht für möglich hielt. (Und schon beginnen einige Trottel wieder,diese neu eingepflanzten und ausgebreiteten Pflanzen,auszugraben Grabräuber damit sie sich 3Euro beim Baumarkt sparen!!,und die Artenvielfalt ging prompt wieder zurück)
    Die Entwässerung funktioniert auch deswegen nicht mehr,weil man die Böden ausgepowert hat und das" Jobeljahr" nicht hält. Und beim mähen ist auch das Gegenteil der Fall. Im Donau- Ries Gebiet wuchs lange Zeit gerade deswegen keine Artenvielfalt mehr weil zu viel gemäht wurde,anstatt
    nur 2Mal im Jahr ,wie das noch bis vor 60 Jahren üblich war.
    Dadurch entsteht erst diese Art Monokultur,die du jetzt teilweise zu sehen bekommst.Denn dann fehlen dem System die Gegenspieler,die den Auswuchs der robusten Arten eindämmen.

    Folge zudem.Überschwemmungen und Landunter,wie man sie dort kennt.Dies hat man widerum "bekämpft",in dem man die Flussbette tiefer gegraben hat. Folge daraus. Auch noch der Grundwasserspiegel rapide abgesunken. Und da sollte man halt nicht glauben,dass das alles nach 2 Jahren Wiesenstreifen stehen lassen behoben ist .

    Und weiters. Gerade wenn diese biotopische Vielfalt wieder funktioniert,dann klappt das Entwässetn lockern des Bodens auch wieder teilweise von selbst.Aber die zuständigen Arbeiter brauchen da Lebensraum dafür,damit sie sich wieder verbreiten.

    Deine Ansicht ist halt eher die der Landwirte aus den 80er 90er, die wirtschaftlich gezwungenermaßen den Boden immer effektiver bearbeiten mussten. Vielleicht findest ja noch ein paar Bauern,die noch in den 50er 60er ihre BlühWiesen mit Hand gemäht haben. Die haben nicht aus Faulheit nur max. 2 Mal im Jahr gemäht,sondern das hatte schon seinen guten Grund.
    Den Bauern mache ich da aber keinen Vorwurf. Zumindest die Familienbetriebe wurden finanziell so geknebelt, das sie nicht anders konnten,als den Ertrag bei der Ernte in jedweder Form zu erhöhen. Weil trotz Wohlstand gerade lebenswichtige Grundnahrungsmittel halt nix kosten sollen.
    Wiesenstreifen. Diese Maßnahme allein ist,wie wenn ich nen Motor mit Lagerschaden 1Liter Öl nachfülle.
    Und der Wald ist dann das nächste Problem. Leider packt nicht nur der Nadelwald die wärmeren Temperaturen nicht mehr ,sondern bei der Buche und anderen einheimischen Bäumen wirds auch kritisch. Wir werden auf Sorten aus wärmeren Klimazonen bauen müssen.Usw.
    Ein Grünenwähler bin ich trotzdem nicht. Das ist eine Umwelt und Klimaschutzpartei,keine Naturschutzpartei. Die flicken nur so viel das sie glauben noch länger schnaufen zu können und für ihren schönen Gedanken,den Planeten zu retten. Ist für mich eigentlich auch wie der Liter Öl.
    Respekt. Und das meine ich vollen Ernstes.

    Vogibeule hat in seiner Antwort auf mein letztes Posting halt schon im ersten Satz gezeigt, daß er es wieder nur teilweise oder schlampig gelesen hat. Deswegen keine Antwort von mir drauf. Ist verschwendete Zeit.

    Was das Posting vom Regensburger gut aufführt, ist, daß es nie nur eine einzige Maßnahme sein kann, die zum Ziel führt. Es muß immer ein Paket von Maßnahmen sein, die Hand in Hand gehen. Und an einigen Stellen wird das weh tun - weh tun MÜSSEN.
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  3. #15563
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Mhh
    ich spreche von Nutzflächen!
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  4. #15564
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Natürlich!

    @djrene
    Danke. Und ja,sehr schmerzhaft
    Geändert von Regensburger (05.07.2021 um 21:44 Uhr)
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  5. #15565
    Stammspieler
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Regensburger Beitrag anzeigen
    Natürlich!

    @djrene
    Danke. Und ja,sehr schmerzhaft

    Es entsteht leider der Eindruck das es den Landwirten nur um mehr Profite geht und jeder auf seine Felder ausbringen kann was er will.
    Jeder Landwirt ist auf das Ökosystem angewiesen und hat wenig Interesse daran seine Böden kaputt zu machen, nur langsam wird es mit den Verordungen immer schwieriger seinen Betrieb am Leben zu halten.
    Diese Betrieb sind halt auch im Wettbewerb mit unseren Nachbarn.

    PS: Ich hatte das Thema schon ausführlicher gestern Abend beschrieben, nur leider nach dem Abschicken musste ich mich nochmals einloggen und Zack weg war das Geschriebene.
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  6. #15566
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von vogibeule Beitrag anzeigen
    Was kann man dir schon erklären, weißt doch alles besser und wäre von deiner Seite Interesse vorhanden würde nicht so ein Schmarrn rauskommen.
    Oh, ich habe sehr großes Interesse an diesem Thema und wüsste nicht wo ich den Besserwisser gegeben habe. Ich habe einen Kommentar und einen Artikel mit Quellenangaben verlinkt.

    Deine einzige Antwort war Keine und Linken-/Grünenbashing. Das ist halt dann heiße Luft.
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  7. #15567
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von vogibeule Beitrag anzeigen
    Es entsteht leider der Eindruck das es den Landwirten nur um mehr Profite geht und jeder auf seine Felder ausbringen kann was er will.
    Jeder Landwirt ist auf das Ökosystem angewiesen und hat wenig Interesse daran seine Böden kaputt zu machen, nur langsam wird es mit den Verordungen immer schwieriger seinen Betrieb am Leben zu halten.
    Diese Betrieb sind halt auch im Wettbewerb mit unseren Nachbarn.

    PS: Ich hatte das Thema schon ausführlicher gestern Abend beschrieben, nur leider nach dem Abschicken musste ich mich nochmals einloggen und Zack weg war das Geschriebene.
    Danke,das Du nochmal die Mühe gemacht hast.

    Das die Landwirtschaft das gar nicht alleine bewältigen kann,schon gar nicht unter den aktuellen Bedingungen,da bin ich Deiner Meinung. Ist auch was ich so von den Landwirten höre. Sie würden schon,aber sie wissen nicht,wie sie das alles noch gestemmt bekommen
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  8. #15568
    Istari
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Saku Koivu Beitrag anzeigen
    Der Sprit sollte mindestens 5 Euro pro Liter kosten wenn jemand denkt sein Auto privat nutzen zu müssen. Das würde aber halt nur funktionieren wenn es einen gescheiten ÖPNV gibt und die Bahn auch mal was auf die Reihe bringen würde.
    Natürlich. Mindestens 5 Euro. Sonst noch was?

    Wie erklärst Du das den Eltern, die Ihre Kinder vom Kindergarten abholen müssen, der vielleicht nicht 5 Minuten vor der Haustüre liegt? Oder die Ihre Kids in den Fußballverein bringen müssen (inkl. Ausrüstung), der 3 Ortschaften weiter liegt? Oder den Leuten, die ab- und an mal zum einkaufen gehen müssen, sich evtl. sogar Getränkekisten kaufen. Oder oder oder...

    Des Weiteren hat auch noch nicht jeder ein E-Auto und selbst diejenigen, die eines haben, haben nicht alle die Möglichkeit, vor der Haustüre das Auto zu laden.
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  9. #15569
    Ausnahmekönner
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Das ist doch genau der Punkt. Alles du aufzählst bleibt erschwinglich. Und idiotische Tagesreisen "mal schnell in die Berge" werden dann eben nicht mehr mit dem Auto gemacht.
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  10. #15570
    Istari
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Erschwinglich? Bei 5 Euro / Liter?

    Auch das "mal eben schnell in die Berge" gehört zum Leben dazu. Oder der Tagesausflug inkl. Auto in einem Freizeitpark. Oder der Besuch bei den Großeltern. Oder ins Freibad... Oder oder oder...

    Bei so vielen "oder" summiert sich das schnell zusammen. Der Zeitfaktor, der selbst mit perfekt ausgebauten ÖNV immer noch immens ist (und sooo schlecht wie viele hier tun ist der hier in Deutschland wahrlich nicht...), wird irgendwie gar nicht erwähnt. Es kann ja heute schon jeder mit Bus, Straßenbahn etc. fahren wer will, aber einfach mal 5 Euro / Liter zu verlangen ist doch blödsinnig.

    In Augsburg sprießen die provisorischen gelb-markierten neuen Radwege wie Pilze aus der Decke. Alles wird für PKW enger, was die täglichen Staus zur Folge hat, weil die Leute trotzdem noch mit ihren Autos fahren wollen bzw. müssen. Ist das Sinn der Sache?
    Geändert von Lucky (06.07.2021 um 11:24 Uhr)
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  11. #15571
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Natürlich. Mindestens 5 Euro. Sonst noch was?

    Wie erklärst Du das den Eltern, die Ihre Kinder vom Kindergarten abholen müssen, der vielleicht nicht 5 Minuten vor der Haustüre liegt? Oder die Ihre Kids in den Fußballverein bringen müssen (inkl. Ausrüstung), der 3 Ortschaften weiter liegt? Oder den Leuten, die ab- und an mal zum einkaufen gehen müssen, sich evtl. sogar Getränkekisten kaufen. Oder oder oder...

    Des Weiteren hat auch noch nicht jeder ein E-Auto und selbst diejenigen, die eines haben, haben nicht alle die Möglichkeit, vor der Haustüre das Auto zu laden.
    So kriegst Du die Leute aber zum Überlegen und es werden Fahrten zusammengelegt: auf dem Weg zum Fußballplatz gibts bestimmt ein Geschäft mit Getränkemarkt, nach dem Kindergarten kann auch noch wo rangefahren werden, auf dem Weg von der Arbeit zurück gibts sicher einen Laden, in der Mittagspause kann auch Einkaufen gegangen werden etc.. Es geht darum, dass sinnlose Leerfahrten so gut es geht vermieden werden. Und wer sie trotzdem machen will, der kann das ja machen. Fahren wäre nicht verboten - es würde halt angemessen viel kosten.

    Und was in einen Einkaufswagen passt, passt auch auf ein Fahrrad. Ich bin auch für die 5 Euro, wohne allerdings auch nicht mehr auf dem Land und zahle das weniger fahren müssen eben an Miete.
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  12. #15572
    Istari
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von kottsack Beitrag anzeigen
    So kriegst Du die Leute aber zum Überlegen und es werden Fahrten zusammengelegt: auf dem Weg zum Fußballplatz gibts bestimmt ein Geschäft mit Getränkemarkt, nach dem Kindergarten kann auch noch wo rangefahren werden, auf dem Weg von der Arbeit zurück gibts sicher einen Laden, in der Mittagspause kann auch Einkaufen gegangen werden etc.. Es geht darum, dass sinnlose Leerfahrten so gut es geht vermieden werden. Und wer sie trotzdem machen will, der kann das ja machen.

    Ich bin auch für die 5 Euro, wohne allerdings auch nicht mehr auf dem Land und zahle das weniger fahren müssen eben an Miete.
    Tja, ich wohne auf dem Land und ganz so einfach, wie Du es Dir vorstellst (siehe oben), ist es halt einfach nicht.

    Sollen alle nur noch mit dem Bus fahren? Ja klingt super... Und wer zahlt dann wieder die Sanierungen der Straßen, die aufgrund der Mehrbelastung durch zunehmenden Bus-Verkehr entstehen? So passiert bei meinen Eltern, die 25.000 EURO als Anlieger an einer Straße zahlen mussten (davon ca. 50 Meter betroffen und auch nicht direkter Grundstücksbesitzer an der besagten Straße). Da fahren in 15 Minuten 3 Busse der Stadtwerke vorbei... Für das alles muss man einfach auch mal ein wenig weiter denken und nicht einfach nur fordern etc...

    Fahren wäre nicht verboten - es würde halt angemessen viel kosten.
    Angemessen? Und wer entscheidet, was angemessen ist? 5 Euro / Liter sind angemessen? Sorry, was ist das für eine Diskussion? Autofahren muss für jeden, egal für was derjenige sein Auto benutzt, auch bezahlbar sein und bleiben (und wird zum Glück auch so passieren, auch wenn eine Erhöhung um 10 - 50 Cent / Liter sicherlich einigen auch finanziell weh tut).

    Und was in einen Einkaufswagen passt, passt auch auf ein Fahrrad.
    Hast Du eine Familie, evtl. sogar mit Kind? Dieses Fahrrad zeigst Du mir mal, wo Du den normalen Samstag-Vormittag-Einkauf unter bringst...
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  13. #15573
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Nimm ein Lasten E-Bike und du hast keine Probleme mehr.

    Und nein, ich bin nicht der Meinung das jeder Auto fahren können muss. Ebensowenig muss auch nicht jeder nach Mallorca fliegen können. Lebensmittel könnte man sich auch liefern lassen, gerade wenn man auf dem Land wohnt ist solch eine Lösung doch perfekt.

    Das klingt halt alles nach "nach mir die Sintflut". Klima- und Umweltschutz bitte erst wenn ich tot bin, solange würde ich gerne aber auf nichts verzichten.
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  14. #15574
    Istari
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Und wenn wir schon dabei sind - jeder will Autos, LKWs etc. vor seiner Haustüre weg haben.

    Die bekommst Du aber halt auch nur weg, wenn Straßen aus- bzw. neue Umfahrungen gebaut werden.

    Und jetzt rate mal, wer da auch wieder dagegen ist (siehe z. B. B2 Osttangente Augsburg oder St 2035 OU Affing usw.).
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  15. #15575
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Tja, ich wohne auf dem Land und ganz so einfach, wie Du es Dir vorstellst (siehe oben), ist es halt einfach nicht.

    Sollen alle nur noch mit dem Bus fahren? Ja klingt super... Und wer zahlt dann wieder die Sanierungen der Straßen, die aufgrund der Mehrbelastung durch zunehmenden Bus-Verkehr entstehen? So passiert bei meinen Eltern, die 25.000 EURO als Anlieger an einer Straße zahlen mussten (davon ca. 50 Meter betroffen und auch nicht direkter Grundstücksbesitzer an der besagten Straße). Da fahren in 15 Minuten 3 Busse der Stadtwerke vorbei... Für das alles muss man einfach auch mal ein wenig weiter denken und nicht einfach nur fordern etc...
    Du hast nicht gscheit gelesen: Wenn ich notwendige Fahrten habe, dann kombiniere ich die halt und so fallen unnötige Fahrten weg. Mehr habe ich nicht geschrieben und das ist möglich.
    Ach Gottle, Straßensanierungen: da zahl ich auch mit, denn auch ich hab ein Auto im Keller stehen. Das wird aber nicht für sowas wie Einkäufe hergenommen, außer ich hab mal wirklich viel.

    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Angemessen? Und wer entscheidet, was angemessen ist? 5 Euro / Liter sind angemessen? Sorry, was ist das für eine Diskussion? Autofahren muss für jeden, egal für was derjenige sein Auto benutzt, auch bezahlbar sein und bleiben (und wird zum Glück auch so passieren, auch wenn eine Erhöhung um 10 - 50 Cent / Liter sicherlich einigen auch finanziell weh tut).
    Also ich darfs nicht entscheiden, was angemessen ist und du schon? Komische und erklärungswürdige Logik.
    Ich geh mit der Forderung von 5€/L rein und Du kommst mit 1€ pro Liter. Das Ergebnis wird der Mittelwert und schon ist es eine Verbesserung zu jetzt.

    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Hast Du eine Familie, evtl. sogar mit Kind? Dieses Fahrrad zeigst Du mir mal, wo Du den normalen Samstag-Vormittag-Einkauf unter bringst...
    Was hat das Kind damit zu tun? Ich schrub: was in einen Einkaufswagen passt, passt auch auf ein Fahrrad. Ich kann einen Einkaufswagen auch ohne Kind problemlos vollmachen. Mache ich seit 20 Jahren so und funktioniert mit jedem normalen Fahrrad, das ich in der Zeit hatte - von der rostigen Krücke aus Studentenzeiten, die ich hinterm Bahnhof aus dem Gebüsch gezogen habe bis hin zum Stadtflitzerle, was ich mir vom ersten Gehalt gegönnt habe. Zwei Packtaschen hinten links und rechts und zwei Taschen am Lenker und der Kasten auf den Gepäckträger - das ist jetzt der Extremfall, aber das ist auch mehr als ein Einkaufswagen und geht trotzdem ohne Probleme. Also, wo ist das Problem? Es scheitert bei den meisten an der Bequemlichkeit. Und wenn sie bequem bleiben wollen, dann sollen sie das auch. Aber dann kostets halt. Außer über den Geldbeutel wird keine Verhaltensänderung induzierbar sein. War schon immer so und wird auch immer so bleiben und drum ist das einfach notwendig, wenn DEINE Kinder noch einen etwas schönen Planeten haben sollen (um die Kinder doch wieder reinzubringen). Mir könnte es wurscht sein - für mich hält der Planet noch lang genug, auch wenns so weiter geht.
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  16. #15576
    Istari
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    Zitat Zitat von Saku Koivu Beitrag anzeigen
    Nimm ein Lasten E-Bike und du hast keine Probleme mehr.
    Wo stelle ich das unter?

    Und nein, ich bin nicht der Meinung das jeder Auto fahren können muss.
    Doch, jeder sollte fahren dürfen und können wenn er will. Das darf kein Luxus-Ding werden.

    Ebensowenig muss auch nicht jeder nach Mallorca fliegen können.
    Doch, jeder der will darf auch auf Mallorca Urlaub machen können. Urlaub ist ganz wichtig und gehört ebenfalls zum Leben dazu.

    Lebensmittel könnte man sich auch liefern lassen, gerade wenn man auf dem Land wohnt ist solch eine Lösung doch perfekt.
    Ich will selber noch einkaufen gehen können.

    Das klingt halt alles nach "nach mir die Sintflut". Klima- und Umweltschutz bitte erst wenn ich tot bin, solange würde ich gerne aber auf nichts verzichten.
    Nein, klingt es nicht. Aber ganz so einfach wie manche es hier schreiben ist es halt nicht und das regt mich irgendwie auf.
    Geändert von Lucky (06.07.2021 um 12:19 Uhr)
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  17. #15577
    Istari
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    Zitat Zitat von kottsack Beitrag anzeigen
    Du hast nicht gscheit gelesen: Wenn ich notwendige Fahrten habe, dann kombiniere ich die halt und so fallen unnötige Fahrten weg. Mehr habe ich nicht geschrieben und das ist möglich.
    Und ich sage es nochmal (obwohl ich richtig gelesen habe), dass das nicht immer klappt.

    Ach Gottle, Straßensanierungen: da zahl ich auch mit, denn auch ich hab ein Auto im Keller stehen.
    Tja ach gottle. 25.000 Euro haben oder nicht.

    Also ich darfs nicht entscheiden, was angemessen ist und du schon? Komische und erklärungswürdige Logik.
    Ich geh mit der Forderung von 5€/L rein und Du kommst mit 1€ pro Liter. Das Ergebnis wird der Mittelwert und schon ist es eine Verbesserung zu jetzt.
    Entscheiden tun weder DU noch ICH etwas. Jeder hat seine Meinung die OK ist, aber einfach so drauf los zu schreiben, ohne ein wenig weiter zu denken, ist halt manchmal auch nicht wirklich gut. Und wenn ich dann lese, dass Du in der Stadt wohnst, alles vor der Türe hast und dann gleichzeitig verlangst, dass man ja alles mit Fahrgemeinschaften organisieren kann etc., dann regt mich sowas auf, weils halt einfach nicht so einfach ist wie mal schnell hier ins Board per Tastatur eingehämmert.

    Was hat das Kind damit zu tun? Ich schrub: was in einen Einkaufswagen passt, passt auch auf ein Fahrrad. Ich kann einen Einkaufswagen auch ohne Kind problemlos vollmachen.
    Ich meinte damit nicht, dass ein Kind beim Einkaufen dabei ist, sondern was Eltern alles bei einem gewöhnlichen Samstag-Vormittag-Einkauf kaufen müssen (auch wenn das 5-jährige Kind alleine daheim sein sollte...). Das kriegst Du niemals auf ein normales Fahrrad drauf, da muss ich auch gar nicht weiter begründen oder diskutieren. Und so ein Lasten-Dingsbums-Fahrrad habe ich nicht und werde ich auch nicht haben.
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  18. #15578
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    Willkommen in der neuen Welt.......
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  19. #15579
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    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Und so ein Lasten-Dingsbums-Fahrrad habe ich nicht und werde ich auch nicht haben.
    Womit wir wieder bei der Bequemlichkeit sind. Sprich, es wäre schon möglich aber du hast halt keinen Bock drauf.

    Wass ja auch völlig okay ist, aber dann sollte man eben auch die 5€ für den Liter Sprit zahlen. Davon kann der Staat dann gerne 4€ nehmen und diese so neu geschaffenen Geldmittel in einen besseren ausbau des ÖNV usw stecken.

    Bezüglich Städte würde ich die Autos direkt verbannen. Also keine öffentlichen Parkplätze mehr sondern nur Parkhäuser oder zahlungspflichtige Stellplätze. Parkplätze an der Straße selbst gehören definitiv abgeschaft, würde auch zur allgemeinen Sicherheit beitragen. Da kann dann nicht zufällig jemand aus dem "nichts" auftauchen und Kinder die hinter geparkten Autos auf die Straße rennen gehören dann auch der Vergangenheit an.
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  20. #15580
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    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Und ich sage es nochmal (obwohl ich richtig gelesen habe), dass das nicht immer klappt.
    Es muss auch nicht IMMER klappen, aber meistens klappt es mit ein wenig Voraussicht.

    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Tja ach gottle. 25.000 Euro haben oder nicht.
    Und? Dafür haben sie ihr eigenes Haus. Das weiß jeder, der sich Wohneigentum anschafft. Und 25.000€ hab ich in knapp 16 Monaten auch an Miete los. Da is dann aber nicht wieder 20 Jahre lang Ruhe, sondern ich darf die weiter zahlen.

    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Entscheiden tun weder DU noch ICH etwas. Jeder hat seine Meinung die OK ist, aber einfach so drauf los zu schreiben, ohne ein wenig weiter zu denken, ist halt manchmal auch nicht wirklich gut. Und wenn ich dann lese, dass Du in der Stadt wohnst, alles vor der Türe hast und dann gleichzeitig verlangst, dass man ja alles mit Fahrgemeinschaften organisieren kann etc., dann regt mich sowas auf, weils halt einfach nicht so einfach ist wie mal schnell hier ins Board per Tastatur eingehämmert.
    Was Du an Sprit mehr zahlen würdest, zahl ich, s.o. mehrfach dafür an Miete. Wir haben uns beide so entschieden. Also beschwer Dich nicht. Und es geht nicht um Fahrgemeinschaften, sondern um kluge Fahrten im Familienverbund, zefix! Fahr die Kinder ins Training, geh währenddessen in der Ortschaft einkaufen und hol sie danach wieder ab. Aus 3x fahren wird so nur 1x fahren. Oder fahr nach der Arbeit an einem Geschäft ran und mach den heiligen Samstagseinkauf einfach am Freitag nach der Arbeit (falls Du keine Schicht hast). Das ist eh weniger los. Es geht so einfach. Und diese einfachen Denkprozesse sollen eben durch eine Spriterhöhung erzwungen werden, da auf Freiwilligkeit eh nichts passiert.

    Zitat Zitat von Lucky Beitrag anzeigen
    Ich meinte damit nicht, dass ein Kind beim Einkaufen dabei ist, sondern was Eltern alles bei einem gewöhnlichen Samstag-Vormittag-Einkauf kaufen müssen (auch wenn das 5-jährige Kind alleine daheim sein sollte...). Das kriegst Du niemals auf ein normales Fahrrad drauf, da muss ich auch gar nicht weiter begründen oder diskutieren. Und so ein Lasten-Dingsbums-Fahrrad habe ich nicht und werde ich auch nicht haben.
    Du schreibst wie einer, der 5kg-Hanteln mit Bleifüllung haben will, weil 5kg-Hanteln mit Sand ihm zu leicht sind.

    Nochmal: wo ist der Untschied, ob ich mir einen Einkaufswagen ohne Kind daheim voll mache oder ob ich mir einen Einkaufswagen mit Kind daheim voll mache. Voll ist voll. Und ein voller Einkaufswagen passt auf ein gewöhnliches Nicht-Lastenfahrrad. Punkt! Das ist so! Hab ich selbst schon hunderte Male so gemacht und Du liegst da einfach einem Irrtum auf.

    Sag doch einfach, dass Du keinen Bock hast und zu bequem bist, was zu ändern und dass sich mal andere schön darum kümmern sollen, dass Dein 5-jähriges in Deinem Alter mal ne gute Welt haben soll, denn selbst hast Du keinen Bock drauf, was dafür zu tun.
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