Ergebnis 13.421 bis 13.440 von 13451

Thema: Politik und Geschichte

  1. #13421
    Hockeygott
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Saku Koivu Beitrag anzeigen
    So siehts aus. Gehaltserhöhung, mit 5€ in einer höheren Steuerklasse - am Ende ne Gehaltskürzung. Es gibt für viele Meschen keinen Grund zu arbeiten. Warum soll ich arbeiten um weniger zu bekommen als wenn ich nicht arbeite...
    Dass das nicht stimmt steht im von Dennis May geteilten Artikel.

    @Ryan: private KV gehört eh abgeschafft. Nicht nur Zwei-Klassen-Medizin, sondern oft tatsächlich gefährlich für die privat Versicherten - weil Ärzte wegen des Profits oft riskante und unnötige Sachen ausprobieren.
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  2. #13422
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Augsburger Punker Beitrag anzeigen
    Dass das nicht stimmt steht im von Dennis May geteilten Artikel.
    Was in dem Artikel steht ist mir völlig egal. ^^

    Ich sehs ja auf meiner Gehaltsabrechnung, das seitdem ich mehr arbeite pro Stunde weniger verdiene als davor.
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  3. #13423
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Dann war's bei Dir aber keine Gehaltserhöhung, oder? Und insgesamt sollte doch netto auch mehr rauskommen.
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  4. #13424
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Natürlich is das Netto mehr, aber wenn ich meine Stunden durch das Gehalt teile, dann komm ich auf einen geringeren Betrag als davor.
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  5. #13425
    Hockeygott
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Saku Koivu Beitrag anzeigen
    Natürlich is das Netto mehr, aber wenn ich meine Stunden durch das Gehalt teile, dann komm ich auf einen geringeren Betrag als davor.

    Das liegt daran, dass Du jetzt einen höheren Steuersatz bezahlen musst. In Deiner ersten Antwort auf den Artikel (den Du nicht gelesen hast) geht es aber darum, dass es die Legende gibt, dass man, wenn man brutto mehr verdient, netto weniger rausbekommen soll. Das stimmt aber nicht - und wird im Artikel gut beschrieben.

    Du bekommst mehr brutto und es kommt mehr netto an bei Dir.
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  6. #13426
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Augsburger Punker Beitrag anzeigen
    Das liegt daran, dass Du jetzt einen höheren Steuersatz bezahlen musst. In Deiner ersten Antwort auf den Artikel (den Du nicht gelesen hast) geht es aber darum, dass es die Legende gibt, dass man, wenn man brutto mehr verdient, netto weniger rausbekommen soll. Das stimmt aber nicht - und wird im Artikel gut beschrieben.

    Du bekommst mehr brutto und es kommt mehr netto an bei Dir.
    Jetzt nicht mit Fakten oder Wortklauberein verwirren. Anfangs klang es halt noch viel besser. Gehaltserhöhung, mehr arbeiten, weniger rausbekommen, mehr rausbekommen....alles nicht so wichtig
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  7. #13427
    Ersatzspieler
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Augsburger Punker Beitrag anzeigen
    Das liegt daran, dass Du jetzt einen höheren Steuersatz bezahlen musst. In Deiner ersten Antwort auf den Artikel (den Du nicht gelesen hast) geht es aber darum, dass es die Legende gibt, dass man, wenn man brutto mehr verdient, netto weniger rausbekommen soll. Das stimmt aber nicht - und wird im Artikel gut beschrieben.

    Du bekommst mehr brutto und es kommt mehr netto an bei Dir.
    Ist so einigermaßen richtig...ABER ;-) Meine Frau ist selbständig und macht Lohn & Finanzbuchaltungen für Firmen. Also auch Lohnabrechnungen...bis zum 01.01.2020 war es definitiv so dass wenn man in eine höhere Progressionsstufe gefallen ist, man brutto vielleicht 10 Euro mehr hatte, aber netto weniger als zuvor. Das wurde zum Jahreswechsel softwaretechnisch angepasst und die Programme erkennen solche Fälle und wird dadurch angepasst. Man bekommt im schlimmsten Fall trotz Lohnerhöhung gleich viel, aber nicht mehr weniger netto. Das könnte nur noch passieren wenn die Lohnabrechnungsstellen mit veralteten Programmen arbeiten (was ja aber nicht sein sollte).
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  8. #13428
    Hockeygott
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Ohne jetzt weiter zurück zu schauen. Nennt man sowas nicht "Kalte Progression"?
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  9. #13429
    Ersatzspieler
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Kalte Progression ist es, wenn eine Erhöhung des Bruttoeinkommens die Inflation ausgleicht, Dein Nettoeinkommen aber aufgrund des höheren Steuersatzes nicht um den selben Faktor steigt.

    Wenn es bis Ende 2019 möglich war, dass bei höherem Bruttolohn netto weniger rauskommt, dann ist das für mich ein weiteres Indiz dafür, dass Juristen nicht rechnen können. Oder wollen.
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  10. #13430
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Also das was Barcelona gegen den Wohnungsleerstand macht finde ich positiv, ebenso die Strafen gegenüber Personen die bei Air BnB vermieten bzw. Air BnB selbst.

    https://zackzack.at/2020/08/01/barce...adt-verkaufen/
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  11. #13431
    Hockeygott
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von DennisMay Beitrag anzeigen
    Also das was Barcelona gegen den Wohnungsleerstand macht finde ich positiv, ebenso die Strafen gegenüber Personen die bei Air BnB vermieten bzw. Air BnB selbst.

    https://zackzack.at/2020/08/01/barce...adt-verkaufen/
    ich finde ja schon, dass meine Immobilie, die ich bezahlt habe, immer noch meine immobilie ist. Und wenn ich die bei airbnb reinstellen will, dann ist das mein gutes recht.
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  12. #13432
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Wenn du die Einnahmen ordentlich versteuerst gerne, das geschieht in vielen Städten aber nicht.
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  13. #13433
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Wenn die Firmen jetzt dann hoffentlich kapiert haben, dass Präsenz für viele Jobs nicht notwendig ist, dann muss auch nicht mehr jeder in diese scheiß Großstädte ziehen und das Problem erledigt sich hoffentlich von selbst.
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  14. #13434
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Dibbl Inch Beitrag anzeigen
    ich finde ja schon, dass meine Immobilie, die ich bezahlt habe, immer noch meine immobilie ist. Und wenn ich die bei airbnb reinstellen will, dann ist das mein gutes recht.
    Das ist tatsächlich dein gutes Recht. Allerdings wäre es dann auch deine Pflicht, Gewerbesteuer zu zahlen und dich an die Vorgaben für Hotels zu halten. Ansonsten umgehst du einfach nur geltendes (Steuer-)recht. Um nichts anderes geht es.
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  15. #13435
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Eine Genehmigung braucht's je nach Stadt/Bundesland trotzdem.
    In München darfst du maximal 8 Wochen pro Jahr vermieten, wenn du mehr als 50 Prozent der Wohnfläche vermietest, aber auch für diese 8 Wochen benötigt es eine Genehmigung. Satzung dazu
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  16. #13436
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Man müsste die Immobilie wohl auch zur Gewerbeimmobilie umwidmen. Das Problem an der ganzen AirBnB Sache ist doch, daß hier Einnahmen generiert werden, die sich jeglichen finanz- und gewerbetechnischen Kontrolle entziehen. Müssten sie Auflagen einhalten und alles korrekt versteuern, wäre das für viele "Vermieter" ja schon gar nicht mehr interessant. Schon alleine, weil es doch einen ordentlichen Arbeitsaufwand bedeutet. Zudem würden die Wohnungen dann wohl auch etwas teurer werden, was es für viele dann nicht mehr ganz so interessant macht sich dort einzumieten. Generell finde ich ja Sharing Modelle durchaus interessant, aber hier ist halt wieder mal einiges aus dem Ruder gelaufen.
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  17. #13437
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Ganz konkret gesagt.....wenn jeder bei airbnb vermieten kann wie er will, warum sollte ein Hotel dann noch ein Hotel sein und sich nicht auch einfach in ein Privathaus "verwandeln", das außerhalb jeglicher Kontrollen agiert?

    Problematisch ist ja vor allem, dass es mittlerweile etliche Häuser/Wohnungen gibt, die gewerbemäßig vermietet werden. Der 08/15-Vermieter der ein freistehendes Zimmer ab und zu offeriert war der Grundgedanke von airbnb, ist mittlerweile aber eher die Ausnahme.

    Steuerlich zieht sich airbnb sowieso aus der Affäre und es obliegt jedem selbst, ob er überhaupt irgendeine Form von Steuern auf diese Einnahmen bezahlt.
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  18. #13438
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Man müsste die Immobilie wohl auch zur Gewerbeimmobilie umwidmen. Das Problem an der ganzen AirBnB Sache ist doch, daß hier Einnahmen generiert werden, die sich jeglichen finanz- und gewerbetechnischen Kontrolle entziehen. Müssten sie Auflagen einhalten und alles korrekt versteuern, wäre das für viele "Vermieter" ja schon gar nicht mehr interessant. Schon alleine, weil es doch einen ordentlichen Arbeitsaufwand bedeutet. Zudem würden die Wohnungen dann wohl auch etwas teurer werden, was es für viele dann nicht mehr ganz so interessant macht sich dort einzumieten. Generell finde ich ja Sharing Modelle durchaus interessant, aber hier ist halt wieder mal einiges aus dem Ruder gelaufen.
    Diese Sharing und Plattformmodelle wie Air BnB oder Uber schaffen nur weitere pseudoselbständig prekär Beschäftigte und ein paar Steuerhinterzieher.
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  19. #13439
    Hockeygott
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Du verstehst mich falsch. Ich finde Modelle, bei denen man nicht zwangsweise etwas besitzen muß, das man nur selten nutzt, interessant. Und da gehört z.B. ein Auto dazu. Eine Wohnung nicht unbedingt.

    Uber ist ja kein Sharing-Modell, sondern bietet zu allererst mal eine Dienstleistung an. In der Form wie das aktuell abläuft ziemlich schlecht und ich als Gesetzgeber würde da alle Hebel in Bewegung setzen das zu unterbinden. Wenn sich aber mehrere User ein Auto teilen, dann finde ich das per se mal nicht verkehrt.
    Geändert von djrene (02.08.2020 um 13:28 Uhr)
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  20. #13440
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    Zitat Zitat von DennisMay Beitrag anzeigen
    Diese Sharing und Plattformmodelle wie Air BnB oder Uber schaffen nur weitere pseudoselbständig prekär Beschäftigte und ein paar Steuerhinterzieher.
    Finde ich nicht - das ist halt Kohle, die so nebenher neben dem echten Job halt noch mitgenommen wird. Als AirBnB-Vermieter hast du doch kaum Arbeit.
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