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Thema: Politik und Geschichte

  1. #14981
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Eismann Beitrag anzeigen
    Allgemein, ich weiß nicht wie der Söder zu den guten Umfragewerten kommt, hier im Forum wurden da die wenigsten befragt
    Und in NRW wüssten sie nicht wieso hier im Forum viele Laschet bevorzugen würden, wenn ich mir die Umfragewerte von dort ansehe.

    Anyway, wir werden es eh nicht entscheiden - und ich sehe hier auch nichts zu gewinnen. Bis Herbst rinnt noch viel Wasser den Lech entlang, aber wenn man sich Stand heute entscheiden muss wer Kanzlerkandidat wird, dann wäre Laschet Selbstmord. Das könnte nur funktionieren, wenn die Regierung bis dahin Corona im Griff hat. Muss jeder selbst entscheiden ob er heute darauf wetten würde. Beziehungsweise wird die CDU das entscheiden müssen.

    Die Chance Laschet hinsichtlich der Umfragewerte als Parteivorsitzenden zu stärken und Söder die Bühne zu ebnen (was in meinen Augen gleichzeitig möglich gewesen wäre) hat man auf jeden Fall grandios vergeben. Wundert mich jetzt aber auch nicht wirklich.
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  2. #14982
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Eine Frage der Prioritäten:
    K-Frage oder Corona

    https://www.t-online.de/nachrichten/...sse-chaos.html
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  3. #14983
    Hockeygott
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Ich habe kurz nach dem Krieg (fragt mich nicht welcher) Söder in der Aula der Reischleschen (gehört da ein Apostroph rein?) Wirtschaftsschule erlebt. Da war von AfD und Konsorten noch weit und breit nix zu sehen. Damals dachte ich mir: Brauner wird es in der Deutschen Politik wohl nicht mehr und daß aus diesem polternden Proll nie was wird. Ich habe mich bekanntermaßen bei beidem geirrt. Ob man das nun als Wendehals, oder neu erfinden bezeichnet - geschenkt. Wir reimten damals recht holprig:
    Keiner blöder
    als Söder
    Der damalige User Score Pioneer, der sicherlich hier noch unter Zweitnick dabei ist, fand den damals schon spitze und nannte ihn "Gott".

    Aber kommen wir zum Wendehals. Viele hier haben sich ja mit Mutti arrangiert, oder finden sie sogar toll. Die eigene Schwesterpartei klagte gegen die Politik der Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht in der Flüchtlingsfrage und schoss zusammen mit Orban und Kurz gegen Merkel. Daß Söder bei dieser Klage nicht auf CSU-Linie war, ist kaum anzunehmen. Seehofer und Söder - die Unholy Alliance gegen Merkel mit Hilfe von rechts aussen. Krachend gescheitert sind sie, haben damit aber nicht unwesentlich zu Aufstieg und Wandlung der AfD beigetragen. Während Kurz sich recht schnell, auch dank Ibiza, von Rechtspopulisten löste und mit den Grünen koalierte (kommt das jemand bekannt vor?), schoß man aus Bayern weiterhin eifrig nach Bonn. Von Orban hat man sich erst sehr spät distanziert. Gut - besser spät als nie.

    Und drehen wir uns doch nochmal zu Merkel und dem Wendehals-Thema. War nicht sie für die allergrößte Wende der letzten Jahrzehnte verantwortlich? Zuerst den Atomausstieg rückgängig gemacht und dann, nach Fukushima wieder eingeführt. Da sind wir bei 360 Grad. Ich fand das damals mutig, es nötigte mir Respekt ab. Man hatte dem Volk auf's Maul geschaut und schnell gehandelt. Allerdings ließ man auch viele mit Unverständnis zurück. Denn sie, die Strahlenphysikerin, sie hätte es eigentlich schon vorher wissen müssen. Wenn sie sich nach Fukushima vom Volk getrieben sah, von wem war sie es dann vorher?

    Im übrigen finde ich, Spitzenpolitiker sollten sich nicht von kurzfristigen Stimmungen im Volk leiten lassen, sondern vielmehr moderierend auf selbiges einwirken. Wenn das Volk schreit "Neger raus", dann muß ihm auch mal Einhalt geboten werden. Politik FÜR das Volk zu machen, heißt nicht zwangsläufig, ihm ständig nach dem Mund zu reden. Immer GEGEN das Volk zu handeln führt allerdings zwangsläufig zu Unzufriedenheit. Deswegen ist Moderation so wichtig, deswegen muß man die Menschen mitnehmen. Und das kann Söder, zumindest bundesweit, meiner Meinung nach nicht, weil er gerne den Populisten gibt und dabei gerne Menschen vergisst oder liegen lässt.
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  4. #14984
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Soviel Nachdenkliches,
    Ich kann mit dem Söder auch nix anfangen, aber weit und breit sehe ich keine Alternative zu dem Eiermann.
    Zu Merkel, den Trojaner hat uns der Erich ins Nest gesetzt und wenn man mal schaut wenn die schon über die Klinge springen hat lassen, kann die schon auch die Ellbogen ausfahren.
    Nur die gute Ursl hat den Blinker gesetzt und ist auf der Standspur vorbei, was allerdings der Scheuer in der Schublade hat das er das alles überstehen konnte würde mich mal brennend interessieren.
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  5. #14985
    Hockeygott
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    @dibblinch:
    zu deinem HobbyNazi in Verbindung mit Söder und Flüchtlingen.. mir fällt da spontan eigentlich eher der Seehofer Horst ein
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  6. #14986
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen

    Und drehen wir uns doch nochmal zu Merkel und dem Wendehals-Thema. War nicht sie für die allergrößte Wende der letzten Jahrzehnte verantwortlich? Zuerst den Atomausstieg rückgängig gemacht und dann, nach Fukushima wieder eingeführt. Da sind wir bei 360 Grad. Ich fand das damals mutig, es nötigte mir Respekt ab. Man hatte dem Volk auf's Maul geschaut und schnell gehandelt. Allerdings ließ man auch viele mit Unverständnis zurück. Denn sie, die Strahlenphysikerin, sie hätte es eigentlich schon vorher wissen müssen. Wenn sie sich nach Fukushima vom Volk getrieben sah, von wem war sie es dann vorher?

    Ist das jetzt ein Pro oder ein Kontra? Aus Sicht der Stromproduzenten (Atomkraftwerksbetreiber) war das ja quasi der 6er im Lotto! Aus Sicht des Volkes war es halt ein finanzieller Totalschaden, wenn man die Verantwortlichen da so leicht aus der Verantwortung nimmt und sogar noch großzügig entschädigt. Viel eher war es doch ein grober Fehler diesen Atomausstieg zuerst rückgängig zu machen und nicht positiv, diese Entscheidung anschließend zu revidieren. Jeder Verantwortlichen in der freien Wirtschaft hätte nach einer solchen Entscheidung seinen Hut nehmen dürfen... Unsere verehrte Kanzlerin wird dafür gelobt? Sie hat hier beide Entscheidung pro Wirtschaftsinteressen getroffen (der Ausstieg war langfristig eh nicht zu verhindern!) und nicht im Interesse des Volkes, die Kosten zum großen Teil auf den Steuerzahler abzuwälzen- so zumind. meine Meinung.
    Geändert von el_bart0 (14.04.2021 um 18:58 Uhr)
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  7. #14987
    Hockeygott
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Daß in einer Marktwirtschaft der Verbraucher für sämtliche Mehrkosten, speziell im Energiebereich, egal wie sie entstehen, nicht zur Kasse gebeten wird, das bleibt ein frommer Wunsch. Dagegen hilft nur eine Deckelung der Preise, die aber wiederum nicht förderlich für den Umweltschutz sind, solange keine 100% umweltfreundlichen Technologien am Start sind. Da müsste der Staat in extrem vielen Bereichen regulierend eingreifen und dann wird an gewissen Stellen solange geweint und gedroht und gespendet, bis derartige Ideen wieder vom Tisch sind.
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  8. #14988
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    Zitat Zitat von vogibeule Beitrag anzeigen
    Zu Merkel, den Trojaner hat uns der Erich ins Nest gesetzt
    Das schlimme ist, manche glauben so einen Blödsinn tatsächlich.
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  9. #14989
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    IM Erika
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  10. #14990
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Und drehen wir uns doch nochmal zu Merkel und dem Wendehals-Thema. War nicht sie für die allergrößte Wende der letzten Jahrzehnte verantwortlich? Zuerst den Atomausstieg rückgängig gemacht und dann, nach Fukushima wieder eingeführt. Da sind wir bei 360 Grad.
    Sowas kann nur Merkel. Sich im gleichen Satz widersprechen. "Man kann an einem heutigen Tag nicht sagen das die Atomkraftwerke sicher sind, sie sind sicher..."

    Selbst Hoffman oder Hawk sind von diesen Spins überwältigt und haben sowas nie versucht.
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  11. #14991
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von vogibeule Beitrag anzeigen
    IM Erika
    Lies es, oder laß es. Politsch dürfte Dir der Historiker ja sogar ganz genehm sein. Erzkonservativ.

    https://hubertus-knabe.de/auf-den-spuren-von-im-erika/
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  12. #14992
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von schmidl66 Beitrag anzeigen
    @dibblinch:
    zu deinem HobbyNazi in Verbindung mit Söder und Flüchtlingen.. mir fällt da spontan eigentlich eher der Seehofer Horst ein
    Das ist die Stelle an der aus Söder dann die CSU wurde. Mit Orban gekuschelt hat meines Wissens nach vor allem der Horstl.
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  13. #14993
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Der Brief von Merz hat durchaus gute Passagen

    PS: CSU Kandidaten haben es bundesweit eher schwer, das hat FJS schon probiert. Ging daneben, Gottseidank.
    Geändert von Manne (14.04.2021 um 21:25 Uhr)
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  14. #14994
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Lies es, oder laß es. Politsch dürfte Dir der Historiker ja sogar ganz genehm sein. Erzkonservativ.

    https://hubertus-knabe.de/auf-den-spuren-von-im-erika/
    Du kannst lachen ich fand sie am Anfang ihre Kanzlerschaft garnicht schlecht, nur denke ich langsam ist man der Person Merkel überdrüssig geworden wie seiner Zeit Helmut Kohl.

    IN dem letzten Jahren kam es zu diesen Schlingern und Wenden in ihren Kursen und irgendwie scheint sie selber auch müde geworden zu sein.

    Aber ein altes Sprichwort sagt es kommt nix besseres nach, mal sehen.
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  15. #14995
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Daß in einer Marktwirtschaft der Verbraucher für sämtliche Mehrkosten, speziell im Energiebereich, egal wie sie entstehen, nicht zur Kasse gebeten wird, das bleibt ein frommer Wunsch. Dagegen hilft nur eine Deckelung der Preise, die aber wiederum nicht förderlich für den Umweltschutz sind, solange keine 100% umweltfreundlichen Technologien am Start sind. Da müsste der Staat in extrem vielen Bereichen regulierend eingreifen

    Es ging doch um die Energiepolitik im Kabinett Merkel?
    Die Regierung verhindert ja bereits eine dezentralere Energieversorgung mit nahezu allen Mitteln und hier liegt ja nur ein kleiner Teil der eigentlichen Problematik begraben. Stichwort regulierend eingreifen- haha!

    https://www.itcv-software.com/welche...ndesregierung/

    Eigentlich ist die Sache klar: Die Energiewende ist dezentral. Das sieht auch die Europäische Union (EU) so.
    Klar, das ist nicht im Interesse der großen Energieversorger, den Big4 (E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall). Und natürlich ebenso wenig im Interesse ihrer zahlreichen Tochterunternehmen wie beispielsweise eprimo oder Yello: schließlich verkaufen alle genannten Unternehmen durch die dezentrale Energieversorgung ("Bürgerenergie") weniger Strom.


    Die Regierung sieht das halt eher aus Sicht der Wirtschaft. Kann man natürlich auf der einen Seite verstehen, auf der anderen Seite braucht man sich aber nicht als Retter in der Not aufspielen oder wie es die Union ja gerne tut, sich als einzige Partei mit der nötigen Kernkompetenz zu sehen- oder natürlich noch besser, die letzte verbliebende Volkspartei im Bundestag.

    Es klang einfach so als wärst du voll einverstanden mit der ganzen Nummer, Ausstieg vom Ausstieg und letztlich den doch unvermeidbaren Ausstieg zu beschließen und das natürlich total unnötig in der Form, zusätzlich auf Kosten des Steuerzahlers- schließlich hätte sich Frau Merkel bzw. die Regierung ja gleich den Ausstieg vom Ausstieg sparen können aber mit Wissenschaft hat es unsere Physikerin scheinbar nicht so ganz. Hier wurde halt zum wiederholten Male in diesem Kabinett ziemlich geschlampt was Gesetzestexte angeht, man könnte natürlich auch sagen dies ist durchaus bewusst so passiert- wie auch immer, Kernkompetenz uso.

    Das hat halt auch überhaupt nix zu tun mit

    Daß in einer Marktwirtschaft der Verbraucher für sämtliche Mehrkosten, speziell im Energiebereich, egal wie sie entstehen, nicht zur Kasse gebeten wird, das bleibt ein frommer Wunsch.
    So wie die Nummer gelaufen ist, kann man eigentlich nicht mehr von "normalen" Mehrkosten sprechen. Hier wurde quasi durchsubventioniert vom Anfang bis zum Ende und zwischendrin sind eben Unsummen in deren eigene Tasche und die der Aktionäre geflossen. Sofern du das mit sämtliche "Mehrkosten" meinst, so muss man unseren Staat eben als diesen Selbstbedienungsladen betrachten, wie es die Union + SPD eben über die letzten Dekaden getan haben. Ich weigere mich aber weiterhin das als marktwirtschaftlich zu betrachten... + natürlich das genau ein Teil der Lösung von unserer der Wirtschaft affinen Union strikt verhindert wird, eine dezentralere Versorgung anzustreben.

    Ich verstehe das es wichtig ist nicht unzählige Arbeitsplätze auf einmal zu verlieren in diesem Prozess, neben der Kernkraft fallen ja auch noch in der Kohle viele Jobs zukünftig weg. Jedoch muss man schon auch sehen das viele Wirtschaftszweige eher von Rezession bedroht sind und hier die Energieunternehmen in einem Ausmaß total unverhältnismäßig subventioniert wurden, der nichts mehr mit normalen marktwirtschaftlichen Abläufen zu tun hat. Loben würde ich das Kabinett Merkel jedenfalls dafür nicht.

    Ich hab wirklich einige Bundestagssitzungen die letzten Jahre verfolgt und sobald es um wirklich soziale Themen geht, kommt gerne von der Union/FDP und natürlich auch aus Teilen der SPD- gerne auch aus der AFD- das Gegenargument "Sozialismus" diffamierend. Egal ob Lufthansa, verschiedene Energiekonzerne, hier wird das Geld mit vollen Händen rausgehauen und da reden wir noch nicht einmal von solchen Personen wie Scheuer aber wenn es um so Themen wie echte Sozialpolitik geht, ist entweder kein Geld da oder es wird als Sozialismus oder Neiddebatte diffamiert. Da bin ich echt raus, wenn das unsere zukünftige Politik im Land sein soll, die sich ja so gerne als letzte Volkspartei bezeichnet oder eben als einzige Partei mit der benötigten Kernkompetenz. So richtig lachhaft wirds ja eigentlich erst, weil durch genau eine solche Politik der AFD erst der Weg geebnet wurde. Aber Union und die fehlende Fehlereinsicht ist auch so ein Thema das den Rahmen sichtlich sprengt. Mal ganz davon abgesehen das man sich beim Thema Überwachungsstaat offensichtlich ein Beispiel genommen hat, an der so oft kritisierten DDR- Stichwort "Sozialismus". Auch deswegen ist und bleibt es eben nichts als Heuchelei was hier betrieben wird, wenn man den verehrten Damen und Herren Abgeordneten des Kabinetts Merkel beim Reden zuhört, zuhören muss.

    Merkel mag durchaus in der "Flüchtlingskrise" (schlimmes Wort!) ein humanes Gesicht gezeigt haben- positiv.
    Aber das sie mit dem Ausstieg vom Ausstieg so richtig Scheiße gebaut hat, um anschließend diesen Ausstieg erst so richtig zu subventionieren, durch diesen Move den Ausstieg vom Ausstieg rückgängig zu machen, dafür gibts hier definitiv nur ein :thumpdown:

    Und das obwohl ich halt doch eher ein Kritiker der Atomkraft bin, da diese Energiequelle anders als oft behauptet wird, eben doch nicht billig ist und durch den Abfall und Uranabbau + die Anreicherung des Urans auch nicht als saubere Energiequelle bezeichnet werden kann. Ganz abgesehen von Tschernobyl und Fukushima + die auf der ganzen Welt aufgetreten Störfälle in den einzelnen Meilern, die teils sogar großzügig vertuscht wurden. Nein es macht die großzügige Subventionierung des Ausstiegs auch nicht besser, dafür haben die Konzerne die Dekaden über ja auch fürstlich abkassiert und im Vergleich halt nur lächerlich kleine Rücklagen gebildet. Ich kann hier eigentlich nichts positives finden, was die Union + jeweilige Gefolgschaften über Jahrzehnte hier verbrochen hat, bezüglich der Energiepolitik im Land. Generationen werden die Altlasten dieser Politik tragen müssen, während halt viele dafür Verantwortliche längst unter der Erde liegen werden. Das wäre ja in etwas so, wie wenn ich das Haus in dem ich Wohne anzünde, anschließend das Feuer lösche- nachdem das Haus abgebrannt ist und ich mich dafür feiern lasse, obwohl die Geringverdiener jetzt in einem Zelt leben müssen- ich habe das Feuer schließlich gelöscht!

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft...gshof-101.html

    https://www.sonnenseite.com/de/energ...-energiewende/
    Geändert von el_bart0 (15.04.2021 um 06:19 Uhr)
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  16. #14996
    Stammspieler
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von djrene Beitrag anzeigen
    Im übrigen finde ich, Spitzenpolitiker sollten sich nicht von kurzfristigen Stimmungen im Volk leiten lassen, sondern vielmehr moderierend auf selbiges einwirken. Wenn das Volk schreit "Neger raus", dann muß ihm auch mal Einhalt geboten werden. Politik FÜR das Volk zu machen, heißt nicht zwangsläufig, ihm ständig nach dem Mund zu reden. Immer GEGEN das Volk zu handeln führt allerdings zwangsläufig zu Unzufriedenheit. Deswegen ist Moderation so wichtig, deswegen muß man die Menschen mitnehmen.
    Das ist ja im Prinzip die Krux und ich stimme dir da voll zu.

    Beim Thema Parteivorsitzende bzw Kanzlerkandidat rächt sich halt spätestens jetzt der Kurs von Merkel. Sie hat in der CDU keine "Götter" neben sich geduldet und bei Konkurrenz direkt die Ellenbogen ausgepackt anstatt eine wie auch immer geartete Nachfolgeregelung anzugehen. Die vdL wäre wohl über die Bundeswehr gestolpert, wäre sie geblieben.

    Fasziniert bin ich immer wieder von Scheuer, übrigens immer amüsant parodiert von Klaus von Wagner. Warum ist der noch in Amt und Würden? Oder lenkt der nur super von anderen Fehlern ab?
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  17. #14997
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  18. #14998
    All-Star
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Zitat Zitat von Ryan Beitrag anzeigen

    Fasziniert bin ich immer wieder von Scheuer, übrigens immer amüsant parodiert von Klaus von Wagner. Warum ist der noch in Amt und Würden? Oder lenkt der nur super von anderen Fehlern ab?

    Der hat sich doch erst kürzlich selbst im Bundestag eine positive Zwischenbilanz bescheinigt
    Thema erledigt.
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  19. #14999
    Ausnahmekönner
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    Standard AW: Politik und Geschichte

    Ich bin mir immer noch sicher, dass der was in der Schublade hat, was einer/einem anderen richtig Aua machen würde, würde er es rausholen.

    Anders kann und will ich mir nicht erklären, warum der noch wursteln darf.
    Geändert von Cassy O'Peia (15.04.2021 um 12:14 Uhr)
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  20. #15000
    Hockeygott
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    Zitat Zitat von vogibeule Beitrag anzeigen
    Du kannst lachen ich fand sie am Anfang ihre Kanzlerschaft garnicht schlecht, nur denke ich langsam ist man der Person Merkel überdrüssig geworden wie seiner Zeit Helmut Kohl.
    .
    Da gehe ich sogar in weiten Teilen mit Dir. Ich finde ja eh, Demokratie wird auch dadurch stark, daß nicht immer die gleichen Gesichter und Parteien am Ruder sind. Die Union ist durch und gehört mal wieder 4 oder 8 Jahre in die Opposition um sich neu zu finden und zu ordnen. Leider wird das wieder nicht klappen, aber Gesichter werden wenigstens getauscht. Aber warum ist das eine Rechtfertigung für erfundene Geschichten wie IM Erika? Das gehört nämlich in den anderen Thread, der einem uns bekannten User gewidmet ist.
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