Straubing Tigers
Re: Straubing Tigers
Straubing verpflichtet Tobias Abstreiter
Die Straubing Tigers haben ihren sechsten Neuzugang unter Dach und Fach. Tobias Abstreiter bringt die Erfahrung aus 619 DEL-Partien mit zum DEL-Aufsteiger. Abstreiter erzielte bislang 111 Tore und gab 234 Assists in der DEL. “Ich freue mich riesig auf einen neuen Lebensabschnitt. Der Umzug in meine niederbayerische Heimat steht an und die neue, sportliche Herausforderung mit den Tigers. Das passt alles prima zusammen", freut sich Abstreiter, der zudem 117 Länderspiele für Deutschland bestritt (11 Tore, 32 Assists). Tobias Abstreiter erhält bei den Tigers einen Zweijahresvertrag.
Darüber hinaus haben mit den Stürmern Billy Trew, Jason Dunham und Verteidiger Vitali Janke drei weitere Spieler ihre Verträge bei den Tigers für die kommende Saison verlängert.
Quelle http://www.del.org
Die Straubing Tigers haben ihren sechsten Neuzugang unter Dach und Fach. Tobias Abstreiter bringt die Erfahrung aus 619 DEL-Partien mit zum DEL-Aufsteiger. Abstreiter erzielte bislang 111 Tore und gab 234 Assists in der DEL. “Ich freue mich riesig auf einen neuen Lebensabschnitt. Der Umzug in meine niederbayerische Heimat steht an und die neue, sportliche Herausforderung mit den Tigers. Das passt alles prima zusammen", freut sich Abstreiter, der zudem 117 Länderspiele für Deutschland bestritt (11 Tore, 32 Assists). Tobias Abstreiter erhält bei den Tigers einen Zweijahresvertrag.
Darüber hinaus haben mit den Stürmern Billy Trew, Jason Dunham und Verteidiger Vitali Janke drei weitere Spieler ihre Verträge bei den Tigers für die kommende Saison verlängert.
Quelle http://www.del.org
Re: Straubing Tigers
Überrascht mich fast ein wenig.
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Re: Straubing Tigers
Wenn das so weitergeht müssen wir uns warm anziehen.
Re: Straubing Tigers
Billy Trew, Jason Dunham und Vitali Janke verlängern ihre Verträge
Mit den Stürmern Billy Trew, Jason Dunham und Verteidiger Vitali Janke haben drei weitere Spieler aus der Erfolgsmannschaft ihre Verträge bei den Tigers für die kommende Saison verlängert. Für Trew ist es bereits die achte Saison im Tigers-Trikot und der 32-jährige ist der einzige Aktive, der schon in der Oberliga 1999/2000 für Straubing auf Torejagd ging und den damaligen Bundesliga-Aufstieg perfekt machte. Der Kanadier absolvierte bislang 394 Partien für die Tigers, in denen er 204 Tore schoss und 282 weitere vorbereitete.
Seine insgesamt vierte Saison in Straubing bestreitet der 36-jährige Deutsch-Kanadier Jason Dunham, der bereits bei den Frankfurt Lions DEL-Erfahrung sammeln konnte. Dunham trug in 162 Spielen das Straubinger Trikot. Dabei erzielte er 48 Tore und bereitete 77 weitere vor.
Ebenfalls seine vierte Saison in Straubing bestreitet Vitali Janke. Auch der 29-jährige Verteidiger spielte schon einmal für die Berlin Capitals in der DEL. Jankes Bilanz in Straubing: 178 Spiele mit 31 Toren und 51 Assists.
Quelle: http://www.straubing-tigers.de
Mit den Stürmern Billy Trew, Jason Dunham und Verteidiger Vitali Janke haben drei weitere Spieler aus der Erfolgsmannschaft ihre Verträge bei den Tigers für die kommende Saison verlängert. Für Trew ist es bereits die achte Saison im Tigers-Trikot und der 32-jährige ist der einzige Aktive, der schon in der Oberliga 1999/2000 für Straubing auf Torejagd ging und den damaligen Bundesliga-Aufstieg perfekt machte. Der Kanadier absolvierte bislang 394 Partien für die Tigers, in denen er 204 Tore schoss und 282 weitere vorbereitete.
Seine insgesamt vierte Saison in Straubing bestreitet der 36-jährige Deutsch-Kanadier Jason Dunham, der bereits bei den Frankfurt Lions DEL-Erfahrung sammeln konnte. Dunham trug in 162 Spielen das Straubinger Trikot. Dabei erzielte er 48 Tore und bereitete 77 weitere vor.
Ebenfalls seine vierte Saison in Straubing bestreitet Vitali Janke. Auch der 29-jährige Verteidiger spielte schon einmal für die Berlin Capitals in der DEL. Jankes Bilanz in Straubing: 178 Spiele mit 31 Toren und 51 Assists.
Quelle: http://www.straubing-tigers.de
"Ein guter Kommentar teilt in der Mitte. Die eine Hälfte stimmt zu, die andere schüttelt den Kopf und sagt: Der hat sie wohl nicht alle."
(Wolf-Dieter Krause)
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Re: Straubing Tigers
Riesiger Jubel in Straubing!
Nach dem sportlichen Aufstieg in die DEL hat Deutschlands höchste Eishockey-Liga nun offiziell bestätigt, dass die Straubing Tigers GmbH die Lizenz für die Saison 2006/2007 erhalten. Dennoch ist immer noch nicht klar, ob wirklich die „Straubing Tigers“ an den Start gehen werden. Denn auch der ERC Ingolstadt wollte nach dem Aufstieg 2002 als „Panther“ spielen, durfte es aber nicht, weil es bereits in Augsburg diese Art von Raubkatzen gibt. Letztlich hängt es davon ab, ob die Nürnberg Ice Tigers eine Umbenennung des Aufsteigers wünschen. In diesem Fall wird sich der Aufsichtsrat der DEL dieses Problems annehmen.
Also wenn die Icetiger was dagegen haben das die Straubinger sich Tigers nennen dann fahre ich da hoch und zünde denen die Hütte an! :boid: :itschy::boid:
Nach dem sportlichen Aufstieg in die DEL hat Deutschlands höchste Eishockey-Liga nun offiziell bestätigt, dass die Straubing Tigers GmbH die Lizenz für die Saison 2006/2007 erhalten. Dennoch ist immer noch nicht klar, ob wirklich die „Straubing Tigers“ an den Start gehen werden. Denn auch der ERC Ingolstadt wollte nach dem Aufstieg 2002 als „Panther“ spielen, durfte es aber nicht, weil es bereits in Augsburg diese Art von Raubkatzen gibt. Letztlich hängt es davon ab, ob die Nürnberg Ice Tigers eine Umbenennung des Aufsteigers wünschen. In diesem Fall wird sich der Aufsichtsrat der DEL dieses Problems annehmen.
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Re: Straubing Tigers
Frag den Jürgen nach Weg, Feuer etc... ich glaub er hilft dir da gerne... und ich würde dann auch mitfahren!!! :icon_mrgreen: :icon_mrgreen: :icon_mrgreen:CanadianOllie hat geschrieben: Riesiger Jubel in Straubing!
Nach dem sportlichen Aufstieg in die DEL hat Deutschlands höchste Eishockey-Liga nun offiziell bestätigt, dass die Straubing Tigers GmbH die Lizenz für die Saison 2006/2007 erhalten. Dennoch ist immer noch nicht klar, ob wirklich die „Straubing Tigers“ an den Start gehen werden. Denn auch der ERC Ingolstadt wollte nach dem Aufstieg 2002 als „Panther“ spielen, durfte es aber nicht, weil es bereits in Augsburg diese Art von Raubkatzen gibt. Letztlich hängt es davon ab, ob die Nürnberg Ice Tigers eine Umbenennung des Aufsteigers wünschen. In diesem Fall wird sich der Aufsichtsrat der DEL dieses Problems annehmen.
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Re: Straubing Tigers
Ausgeglichenheit
2x Tigers vs. 2x Panther
:icon_twisted:
2x Tigers vs. 2x Panther

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Re: Straubing Tigers
nein einmal Tigers und einmal Icetiger :icon_twisted:flyforthetigers hat geschrieben: Ausgeglichenheit
2x Tigers vs. 2x Panther
:icon_twisted:
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Re: Straubing Tigers
Um mal ein bisschen Stadionatmosphäre hier reinzubringenCanadianOllie hat geschrieben: nein einmal Tigers und einmal Icetiger :icon_twisted:
Nüüüüüüüüüüüüüüüüürrrrrrrrrrrrrnnnnbbeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrggggggggg
IIIIIIIIIIIIIIIIIICCCCCCCCCCCCCEEEEEEEEEEETTTIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIGGGGGGGGGGGGGGEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEERRRRRSSSSSSSSSSSSSS :icon_twisted:







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Re: Straubing Tigers
Rigoman hat geschrieben: Um mal ein bisschen Stadionatmosphäre hier reinzubringen
Nüüüüüüüüüüüüüüüüürrrrrrrrrrrrrnnnnbbeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrggggggggg
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viel zu kuuuuurz, das müssen wir noch üben!!! :icon_mrgreen: :icon_mrgreen:


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Re: Straubing Tigers
ich glaube ich muß kotzen :kotz: :kotz:Rigoman hat geschrieben: Um mal ein bisschen Stadionatmosphäre hier reinzubringen
Nüüüüüüüüüüüüüüüüürrrrrrrrrrrrrnnnnbbeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrggggggggg
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Re: Straubing Tigers
Ich versteh' das Problem nicht - da haben wir zwei Panther (oder gibt's vielleicht die zahmen und die wilden Panther oder Panther 1 und Panther 2) in der DEL, aber bei Icetigers und Tigers würde es kritisch werden! Sorry, dafür fehlt mir das Verständnis - vielleicht ist mir ja auch eine Entscheidung der DEL zum Thema "Panther" entgangen :shock:CanadianOllie hat geschrieben: Riesiger Jubel in Straubing!
Nach dem sportlichen Aufstieg in die DEL hat Deutschlands höchste Eishockey-Liga nun offiziell bestätigt, dass die Straubing Tigers GmbH die Lizenz für die Saison 2006/2007 erhalten. Dennoch ist immer noch nicht klar, ob wirklich die „Straubing Tigers“ an den Start gehen werden. Denn auch der ERC Ingolstadt wollte nach dem Aufstieg 2002 als „Panther“ spielen, durfte es aber nicht, weil es bereits in Augsburg diese Art von Raubkatzen gibt. Letztlich hängt es davon ab, ob die Nürnberg Ice Tigers eine Umbenennung des Aufsteigers wünschen. In diesem Fall wird sich der Aufsichtsrat der DEL dieses Problems annehmen.
Also wenn die Icetiger was dagegen haben das die Straubinger sich Tigers nennen dann fahre ich da hoch und zünde denen die Hütte an! :boid: :itschy::boid:
Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
Albert Schweitzer
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Re: Straubing Tigers
Hab ich da was verpasst?CanadianOllie hat geschrieben: Denn auch der ERC Ingolstadt wollte nach dem Aufstieg 2002 als „Panther“ spielen, durfte es aber nicht, weil es bereits in Augsburg diese Art von Raubkatzen gibt.
Wie lief das eigentlich damals mit den Mannheimern und den Saubauern?

Re: Straubing Tigers
das war damals noch nicht so wichtig - da hatte die DEL noch andere Probleme... :icon_twisted: :icon_mrgreen:punisher hat geschrieben: Hab ich da was verpasst?
Wie lief das eigentlich damals mit den Mannheimern und den Saubauern?
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Edit: Ich erinner nur an Frankfurt und Sachsen... :idea:
Wer mit dem Finger auf Andere zeigt, sollte bedenken, dass dabei drei Finger auf sich selbst gerichtet sind!
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Re: Straubing Tigers
Historisches Datum für das Eishockey in der Gäubodenstadt
Straubing Tigers erhalten die DEL-Lizenz
Geschäftsführer Pfundtner: Die Mühen der letzten Wochen haben sich gelohnt
(mb) Der 31. Mai 2006 wird als historisches Datum in die Geschichte des Straubinger Eishockeys eingehen. Am späten Vormittag gab die Deutsche Eishockey Liga offiziell bekannt, dass die Straubing Tigers die Lizenz für die am 8. September beginnende DEL-Saison erhalten haben.
Damit ist die mehr als sechs Wochen andauernde Zeit des Wartens vorbei. Seit dem Gewinn der Zweitligameisterschaft am 17. April waren die Verantwortlichen fieberhaft damit beschäftigt, die Auflagen der DEL zu erfüllen. „Wir sind froh, dass sich die ganzen Mühen der letzten Wochen gelohnt haben. Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten für ihren Einsatz“, war die erste Reaktion von Tigers-Geschäftsführer Jürgen Pfundtner. „Das Zeitfenster war sehr knapp bemessen und es war nicht einfach, aber dennoch letztendlich machbar.“ Glückwünsche und positive Reaktionen gab es von vielen Seiten, darunter auch eine ganz originelle aus Bremerhaven: Geschäftsführer Hans Werner Busch spendierte den Tigers-Fans spontan einen Hektoliter Freibier.
Doch zu lange feiern können die Tigers jetzt nicht, denn nun müssen die Vorbereitungen für die Saison anlaufen: „Wir wissen, jetzt geht die Arbeit erst richtig los“, sagt Pfundtner. Als Erstes solle nun so schnell wie möglich der Startschuss für die Umbauarbeiten im Stadion fallen, das heißt: Notausgänge müssen verbreitert sowie zusätzlich eingebaut werden, die Zuschauerkapazität muss durch zusätzliche Stahlrohrtribünen erhöht werden und die Videotechnik muss installiert werden. Hierbei handelt es sich nicht um den so oft zitierten Würfel, sondern um zwei so genannten LED-Displays.
Aber auch die Komplettierung des Kaders läuft auf Hochtouren. Mit den Vertragsverlängerungen von Billy Trew, Jason Dunham und Vitali Janke (siehe eigener Bericht) sowie der Verpflichtung von Tobias Abstreiter hat man derzeit bereits 16 Spieler unter Vertrag, das heißt, dass für den geplanten 22-Mann-Kader noch sechs Spieler fehlen. Zurzeit laufen die Verhandlungen mit einem U25-Spieler und man ist auch auf der Suche nach weiteren Kontingentspielern. Derzeit stehen mit Aaron Fox deren fünf unter Vertrag. Laut Pfundtner sollen aber noch nicht alle Positionen sofort besetzt werden. Bei zwei oder drei Spielern werde es wohl bis in den Sommer hinein dauern, bis Vollzug gemeldet werden könne. „Wir werden warten, bis viele Clubs bereits ihren Kader voll haben und werden dann noch einmal zuschlagen. Dann wird sich auch preislich noch etwas tun.“ Noch nichts getan hat sich dagegen in Sachen Namensgebung. Mit den Nürnberg Ice Tigers habe er bereits telefoniert, sagt Pfundtner, doch ernsthafte Gespräche seien noch nicht geführt worden. In Nürnberg müsse ohnehin eine Gesellschafterversammlung einberufen werden, in der dann über das Namensthema diskutiert wird. Intern habe man sich bereits über eine Alternativlösung unterhalten. Eine schnelle Entscheidung ist auch wichtig, weil daran der Beginn des Dauerkartenverkaufs gekoppelt ist. Auf den Karten muss sowohl der Name des DEL-Hauptsponsors GelbeSeiten Marketing GmbH, als auch der Beiname des Vereins vermerkt sein. Pfundtner rechnet mit einem Start des Dauerkartenverkaufs in etwa 14 Tagen.
Der aktuelle Kader
Tor: Mike Bales, Sinisa Martinovic (Kassel Huskies).
Verteidigung: Sepp Lehner, Calvin Elfring, Raphael Kapzan, Vitali Janke.
Sturm: Trevor Gallant, Aaron Fox, Thomas Wilhelm, Jason Dunham, Billy Trew, Peter Abstreiter, Tobias Abstreiter (beide Kassel Huskies), Günter Oswald (ERC Ingolstadt), Markus Jocher (Frankfurt Lions), Tobias Artmeier (SC Bietigheim Bissingen).
Trainer: Erich Kühnhackl (Eisbären Regensburg).
Erleichterung und Gratulation
Reaktionen zur Lizenz-Erteilung für die Tigers
(wel) Nein, ganz Straubing hing zwar am Mittwoch nicht am Radio und es gab auch kein Feuerwerk und kein Autokorso, aber trotzdem dürfte jener 31.Mai sich mindestens ebenso ins Gedächtnis der Straubing Tigers einprägen wie der Sieg im entscheidenden fünften Finale in Bremerhaven am 17. April. Seit Mittwoch ist es endgültig: Straubing hat die Lizenz für die DEL und wird in der am 8. September beginnenden DEL-Saison (vermutlich mit einem Heimspiel gegen Ingolstadt) erstmalig in der höchsten deutschen Eishockey-Liga spielen.
Die Stimmen
Olle Öst (Aufstiegstrainer der Tigers): „Ich habe die ganze Diskussion der letzten Wochen von Schweden aus mitverfolgt. Ich habe immer gehofft, dass Straubing die Lizenz erhält und ich hatte eigentlich auch immer ein gutes Gefühl. Ich freue mich sehr und ich werde sicher in der kommenden Saison als Zuschauer auch mal vorbeischauen.“
Erich Kühnhackl (aktueller Trainer der Tigers): „Wenn man den Überraschungspegel im deutschen Eishockey in den letzten Jahren so sieht, dann ist jetzt natürlich schon eine große Erleichterung zu spüren, denn man weiß nie so genau, was alles passiert. Aber die Damen und Herren der GmbH haben so gut gearbeitet, dass es schon eine Überraschung gewesen wäre, wenn die DEL anders entschieden hätte. Für die sportliche Führung beginnt freilich jetzt erst noch eine harte Arbeit. Es sind noch einige wichtige und entscheidende Stellen im Kader zu besetzen und das ist nun unsere Aufgabe in den nächsten Wochen. Aber wir werden uns dabei nicht unter Druck setzen lassen.“
Herbert Frey (Nürnberg Ice Tigers, Aufsichtsratsmitglied der DEL): „Straubing hat seine Hausaufgaben gemacht und ich freue mich auf die Tigers in der DEL. Ich glaube, dass die Euphorie der Fans riesiges Potenzial verspricht.“
Stefan Wagner (Manager ERC Ingolstadt, ehemals Straubing): „Aus bayerischer Sicht ist es natürlich immer schön, einen weiteren Vertreter in der DEL zu haben. Ich freue mich für Straubing und wünsche ihnen viel Glück in der DEL.“
Sepp Lehner (letztjähriger Kapitän der Tigers): „Natürlich hat man als Spieler die letzten Tage und Wochen alles interessiert mitverfolgt. Aber ich hatte großes Vertrauen in die Verantwortlichen, letztendlich lag das alles sowieso nicht in der Macht von uns Spielern. Überrascht hat mich die Entscheidung der DEL dann letztendlich zwar nicht, froh, dass jetzt definitiv alles klar ist, bin ich aber schon.“
Hans-Werner Busch (Geschäftsführer von Zweitliga-Vizemeister Bremerhaven): „Straubing hat es verdient aufzusteigen. Wir haben immer gesagt, dass wir im Fall der Fälle als Nachrücker bereit stünden, aber wir gönnen es Straubing, denn sie sind ein würdiger Aufsteiger.“
Oliver Seeliger (Geschäftsführer der ESBG): „Gratulation nach Straubing und viel Glück in der DEL. Für die sportliche Außenwirkung ist es sicher gut, wenn der sportliche Meister am Ende auch aufsteigt und der sportliche Absteiger runter muss.“
Ein Quartett für die DEL
Tobias Abstreiter kommt – Jason Dunham, Billy Trew und Vitali Janke verlängern
(wel) Kaum war die DEL-Lizenz für die Straubing Tigers da, schon machte sich die sportliche Leitung an die weitere Arbeit bezüglich der Kaderplanung für die kommende Spielzeit. Wie von Geschäftsführer Jürgen Pfundtner bereits vor einigen Wochen angekündigt, wurde durch die DEL-Lizenz auch prompt der Zweijahresvertrag mit Tobias Abstreiter wirksam. Der gebürtige Landshuter und letztjährige Kasseler kommt mit der Empfehlung von über 900 Spielen in der höchsten deutschen Spielklase für Landshut, München, Köln und Kassel und vertrat Deutschland zudem bei zahlreichen Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.
Der 35-Jährige gilt als einer renommiertesten deutschen Spieler (siehe auch Interview), der seit nunmehr fast 20 Jahren ununterbrochen in der höchsten deutschen Liga spielt (Ausnahme 1997/98 in der 1. Liga Süd bei Erding). Auch wenn der Center nicht mehr der Jüngste ist, so ist seine Verpflichtung für einen Aufsteiger aller Ehren wert und recht viele bezahlbare Spieler seiner Kategorie findet man in der Regel nicht auf dem deutschen Markt. Abstreiter ist nach seinem Bruder Peter, seinem Schwager Günther Oswald, Sinisa Martinovic und Markus Jocher der sechste Neuzugang bei den Tigers.
Ein Trio bleibt den Tigers unterdessen auch in der DEL erhalten. Billy Trew geht in seine bereits achte Spielzeit in Straubing und ist der einzige Spieler, der bereits zu Oberliga-Zeiten – damals übrigens noch von Peter Zankl in den Gäuboden geholt – das Straubinger Trikot trug. In der abgelaufenen Saison war Trew hinter Trevor Gallant mit 61 Punkten der zweitbeste Scorer der Tigers und hatte nicht nur aufgrund dieser Statistik sein wohl bestes Jahr in Straubing. „Es war ziemlich klar für mich, dass ich bleiben wollte“, so Trew. „Natürlich hat der Verein nach dem sportlichen Aufstieg ein wenig abgewartet, aber man hat zu mir gesagt ich hatte eine gute Saison und ich habe eine Vertragsverlängerung verdient.“ Die DEL ist nun natürlich für Trew ein ganz besonderes Abenteuer und dessen ist sich der Kanadier auch bewusst: „Ich weiß, dass ich im Sommer noch mehr tun muss als in den letzten Jahren. Ich spiele nicht wegen meines Talents in der DEL, sondern weil ich ein Kämpfer bin.“ Und da auch Jason Dunham seinen Vertrag verlängert hat, bleibt auch der erfolgreichste Sturm der Aufstiegssaison mit Trew, Gallant und Dunham in Straubing. Möglich, dass alle drei auch in der neuen Spielzeit als zweite oder dritte Sturmreihe gemeinsam aufs Eis gehen: „Das ist sicherlich eine Option“, weiß Trew. „Letztes Jahr hat das sehr gut geklappt. Aber ob das auch in der DEL so funktioniert muss man erst sehen und am Ende entscheidet sowieso der Trainer wer mit wem zusammenspielt.“ Jason Dunham freut sich mit seinen 36 Jahren noch einmal auf die DEL. „Das ist eine ganz andere Liga, eine ganz andere Welt. Das wird für alle - Spieler, Verantwortliche, Fans - etwas völlig neues. Aber ich freue mich richtig drauf.“ Ans Karriere-Ende denkt der Deutsch-Kanadier unterdessen noch lange nicht. „Das entscheide ich immer von Saison zu Saison. Wenn es gut läuft, spiele ich gerne noch ein oder zwei Jahre, wenn ich von Verletzungen geplagt bin, höre ich vielleicht auf.“ Aber jetzt steht für Dunham erst einmal die Vorbereitung auf die neue Saison im Vordergrund, denn „es wird kein leichtes Jahr, das hat man bei den Aufsteigern der letzten Jahre gesehen. Aber ich bin optimistisch.“ Als Dritter im Bunde hat Verteidiger Vitali Janke seinen Kontrakt verlängert. Janke war in den letzten Jahren stets ein zuverlässiger Verteidiger, der sowohl souverän in der Defensive stand, wie auch im Spiel nach vorne Akzente setzen konnte. Immerhin elf Tore in der abgelaufenen Spielzeit sprechen auch hier eine deutliche Sprache. Damit ist aus der Aufstiegsmannschaft nur noch die Zukunft von Andreas Gegenfurtner und Stefan Mann fraglich, der Rest hat entweder verlängert oder steht als Abgang fest.
„Das ist ein riesen Motivations-Kick“
Neuzugang Tobias Abstreiter über seine Ziele mit den Tigers
(wk) Sieben Jahre hat Tobias Abstreiter zuletzt seine Knochen für die Kassel Huskies hingehalten. Der ehemalige Kapitän der Eishockey-Nationalmannschaft erlebte speziell unter Trainer Hans Zach „super Jahre“, zuletzt allerdings im sportlichen Bereich „eine schwierige Zeit“. Doch jetzt hat der gebürtige Landshuter mit 35 Jahren eine neue Herausforderung gesucht – und gefunden: Er verstärkt ab sofort den DEL-Aufsteiger Straubing Tigers. Unsere Zeitung hat mit Tobias Abstreiter gesprochen.
Seit gestern haben die Tigers offiziell die Lizenz für die kommende DEL-Saison. Mal ehrlich, Herr Abstreiter, hätten Sie sich vor einigen Monaten vorstellen können, jemals in Straubing zu spielen?
Tobias Abstreiter: „Ja, doch. Diese Überlegungen gab es bei mir seit einiger Zeit. Ehrlich gesagt war ich davon überzeugt, dass die Straubinger das mit der Lizenz hinbekommen. Und rein sportlich haben sie es allemal verdient.“
Zuletzt ist es für Sie in Kassel ja nicht mehr so gut gelaufen. Welche Erinnerungen werden Sie an die Huskies im Gedächtnis behalten?
Abstreiter: „Insgesamt sehr gute. Für mich und meine Familie waren es sehr schöne Jahre. Kassel war unsere Heimat. Und sportlich hatten wir – speziell unter Trainer Hans Zach – sehr erfolgreiche Jahre. Die letzten beiden Spielzeiten allerdings waren sehr schwierig.“
Und was hat jetzt letztlich den Ausschlag für den Wechsel nach Straubing gegeben?
Abstreiter: „Natürlich ist es für mich super, dass ich den Umzug mit meiner Familie zurück nach Niederbayern mit einem sportlichen Engagement verbinden kann. Darauf freue ich mich riesig. Das ist für mich nochmals ein toller Motivations-Kick.“
Und eine Familienzusammenführung gibt es ja auch noch, denn sowohl Ihr Bruder Peter als auch Ihr Schwager Günter Oswald werden in Straubing spielen.
Abstreiter: „Das ist natürlich eine glückliche Fügung. Im Sommer haben wir oft über so eine Reihe – im Jux – gesprochen. Dass es nun so eine Konstellation tatsächlich gibt, ist natürlich toll.“
Und wie sehen Sie die sportlichen Perspektiven in Straubing?
Abstreiter: „Das wird sicher sehr hart und man muss zunächst abwarten, mit welcher Mannschaft wir tatsächlich ins Rennen gehen. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass sich Straubing mittelfristig in der DEL etablieren kann.“ Abschließend noch die Frage nach dem Trainer. Was halten Sie von Erich Kühnhackl?
Abstreiter: „Grundsätzlich finde ich es super, dass Straubing auf einen deutschen Trainer setzt. Ich kenne Erich Kühnhackl natürlich und habe seine erfolgreiche Arbeit in Regensburg beobachtet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.“
HAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHH kann das Leben schön sein :icon_mrgreen:
Straubing Tigers erhalten die DEL-Lizenz
Geschäftsführer Pfundtner: Die Mühen der letzten Wochen haben sich gelohnt
(mb) Der 31. Mai 2006 wird als historisches Datum in die Geschichte des Straubinger Eishockeys eingehen. Am späten Vormittag gab die Deutsche Eishockey Liga offiziell bekannt, dass die Straubing Tigers die Lizenz für die am 8. September beginnende DEL-Saison erhalten haben.
Damit ist die mehr als sechs Wochen andauernde Zeit des Wartens vorbei. Seit dem Gewinn der Zweitligameisterschaft am 17. April waren die Verantwortlichen fieberhaft damit beschäftigt, die Auflagen der DEL zu erfüllen. „Wir sind froh, dass sich die ganzen Mühen der letzten Wochen gelohnt haben. Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten für ihren Einsatz“, war die erste Reaktion von Tigers-Geschäftsführer Jürgen Pfundtner. „Das Zeitfenster war sehr knapp bemessen und es war nicht einfach, aber dennoch letztendlich machbar.“ Glückwünsche und positive Reaktionen gab es von vielen Seiten, darunter auch eine ganz originelle aus Bremerhaven: Geschäftsführer Hans Werner Busch spendierte den Tigers-Fans spontan einen Hektoliter Freibier.
Doch zu lange feiern können die Tigers jetzt nicht, denn nun müssen die Vorbereitungen für die Saison anlaufen: „Wir wissen, jetzt geht die Arbeit erst richtig los“, sagt Pfundtner. Als Erstes solle nun so schnell wie möglich der Startschuss für die Umbauarbeiten im Stadion fallen, das heißt: Notausgänge müssen verbreitert sowie zusätzlich eingebaut werden, die Zuschauerkapazität muss durch zusätzliche Stahlrohrtribünen erhöht werden und die Videotechnik muss installiert werden. Hierbei handelt es sich nicht um den so oft zitierten Würfel, sondern um zwei so genannten LED-Displays.
Aber auch die Komplettierung des Kaders läuft auf Hochtouren. Mit den Vertragsverlängerungen von Billy Trew, Jason Dunham und Vitali Janke (siehe eigener Bericht) sowie der Verpflichtung von Tobias Abstreiter hat man derzeit bereits 16 Spieler unter Vertrag, das heißt, dass für den geplanten 22-Mann-Kader noch sechs Spieler fehlen. Zurzeit laufen die Verhandlungen mit einem U25-Spieler und man ist auch auf der Suche nach weiteren Kontingentspielern. Derzeit stehen mit Aaron Fox deren fünf unter Vertrag. Laut Pfundtner sollen aber noch nicht alle Positionen sofort besetzt werden. Bei zwei oder drei Spielern werde es wohl bis in den Sommer hinein dauern, bis Vollzug gemeldet werden könne. „Wir werden warten, bis viele Clubs bereits ihren Kader voll haben und werden dann noch einmal zuschlagen. Dann wird sich auch preislich noch etwas tun.“ Noch nichts getan hat sich dagegen in Sachen Namensgebung. Mit den Nürnberg Ice Tigers habe er bereits telefoniert, sagt Pfundtner, doch ernsthafte Gespräche seien noch nicht geführt worden. In Nürnberg müsse ohnehin eine Gesellschafterversammlung einberufen werden, in der dann über das Namensthema diskutiert wird. Intern habe man sich bereits über eine Alternativlösung unterhalten. Eine schnelle Entscheidung ist auch wichtig, weil daran der Beginn des Dauerkartenverkaufs gekoppelt ist. Auf den Karten muss sowohl der Name des DEL-Hauptsponsors GelbeSeiten Marketing GmbH, als auch der Beiname des Vereins vermerkt sein. Pfundtner rechnet mit einem Start des Dauerkartenverkaufs in etwa 14 Tagen.
Der aktuelle Kader
Tor: Mike Bales, Sinisa Martinovic (Kassel Huskies).
Verteidigung: Sepp Lehner, Calvin Elfring, Raphael Kapzan, Vitali Janke.
Sturm: Trevor Gallant, Aaron Fox, Thomas Wilhelm, Jason Dunham, Billy Trew, Peter Abstreiter, Tobias Abstreiter (beide Kassel Huskies), Günter Oswald (ERC Ingolstadt), Markus Jocher (Frankfurt Lions), Tobias Artmeier (SC Bietigheim Bissingen).
Trainer: Erich Kühnhackl (Eisbären Regensburg).
Erleichterung und Gratulation
Reaktionen zur Lizenz-Erteilung für die Tigers
(wel) Nein, ganz Straubing hing zwar am Mittwoch nicht am Radio und es gab auch kein Feuerwerk und kein Autokorso, aber trotzdem dürfte jener 31.Mai sich mindestens ebenso ins Gedächtnis der Straubing Tigers einprägen wie der Sieg im entscheidenden fünften Finale in Bremerhaven am 17. April. Seit Mittwoch ist es endgültig: Straubing hat die Lizenz für die DEL und wird in der am 8. September beginnenden DEL-Saison (vermutlich mit einem Heimspiel gegen Ingolstadt) erstmalig in der höchsten deutschen Eishockey-Liga spielen.
Die Stimmen
Olle Öst (Aufstiegstrainer der Tigers): „Ich habe die ganze Diskussion der letzten Wochen von Schweden aus mitverfolgt. Ich habe immer gehofft, dass Straubing die Lizenz erhält und ich hatte eigentlich auch immer ein gutes Gefühl. Ich freue mich sehr und ich werde sicher in der kommenden Saison als Zuschauer auch mal vorbeischauen.“
Erich Kühnhackl (aktueller Trainer der Tigers): „Wenn man den Überraschungspegel im deutschen Eishockey in den letzten Jahren so sieht, dann ist jetzt natürlich schon eine große Erleichterung zu spüren, denn man weiß nie so genau, was alles passiert. Aber die Damen und Herren der GmbH haben so gut gearbeitet, dass es schon eine Überraschung gewesen wäre, wenn die DEL anders entschieden hätte. Für die sportliche Führung beginnt freilich jetzt erst noch eine harte Arbeit. Es sind noch einige wichtige und entscheidende Stellen im Kader zu besetzen und das ist nun unsere Aufgabe in den nächsten Wochen. Aber wir werden uns dabei nicht unter Druck setzen lassen.“
Herbert Frey (Nürnberg Ice Tigers, Aufsichtsratsmitglied der DEL): „Straubing hat seine Hausaufgaben gemacht und ich freue mich auf die Tigers in der DEL. Ich glaube, dass die Euphorie der Fans riesiges Potenzial verspricht.“
Stefan Wagner (Manager ERC Ingolstadt, ehemals Straubing): „Aus bayerischer Sicht ist es natürlich immer schön, einen weiteren Vertreter in der DEL zu haben. Ich freue mich für Straubing und wünsche ihnen viel Glück in der DEL.“
Sepp Lehner (letztjähriger Kapitän der Tigers): „Natürlich hat man als Spieler die letzten Tage und Wochen alles interessiert mitverfolgt. Aber ich hatte großes Vertrauen in die Verantwortlichen, letztendlich lag das alles sowieso nicht in der Macht von uns Spielern. Überrascht hat mich die Entscheidung der DEL dann letztendlich zwar nicht, froh, dass jetzt definitiv alles klar ist, bin ich aber schon.“
Hans-Werner Busch (Geschäftsführer von Zweitliga-Vizemeister Bremerhaven): „Straubing hat es verdient aufzusteigen. Wir haben immer gesagt, dass wir im Fall der Fälle als Nachrücker bereit stünden, aber wir gönnen es Straubing, denn sie sind ein würdiger Aufsteiger.“
Oliver Seeliger (Geschäftsführer der ESBG): „Gratulation nach Straubing und viel Glück in der DEL. Für die sportliche Außenwirkung ist es sicher gut, wenn der sportliche Meister am Ende auch aufsteigt und der sportliche Absteiger runter muss.“
Ein Quartett für die DEL
Tobias Abstreiter kommt – Jason Dunham, Billy Trew und Vitali Janke verlängern
(wel) Kaum war die DEL-Lizenz für die Straubing Tigers da, schon machte sich die sportliche Leitung an die weitere Arbeit bezüglich der Kaderplanung für die kommende Spielzeit. Wie von Geschäftsführer Jürgen Pfundtner bereits vor einigen Wochen angekündigt, wurde durch die DEL-Lizenz auch prompt der Zweijahresvertrag mit Tobias Abstreiter wirksam. Der gebürtige Landshuter und letztjährige Kasseler kommt mit der Empfehlung von über 900 Spielen in der höchsten deutschen Spielklase für Landshut, München, Köln und Kassel und vertrat Deutschland zudem bei zahlreichen Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.
Der 35-Jährige gilt als einer renommiertesten deutschen Spieler (siehe auch Interview), der seit nunmehr fast 20 Jahren ununterbrochen in der höchsten deutschen Liga spielt (Ausnahme 1997/98 in der 1. Liga Süd bei Erding). Auch wenn der Center nicht mehr der Jüngste ist, so ist seine Verpflichtung für einen Aufsteiger aller Ehren wert und recht viele bezahlbare Spieler seiner Kategorie findet man in der Regel nicht auf dem deutschen Markt. Abstreiter ist nach seinem Bruder Peter, seinem Schwager Günther Oswald, Sinisa Martinovic und Markus Jocher der sechste Neuzugang bei den Tigers.
Ein Trio bleibt den Tigers unterdessen auch in der DEL erhalten. Billy Trew geht in seine bereits achte Spielzeit in Straubing und ist der einzige Spieler, der bereits zu Oberliga-Zeiten – damals übrigens noch von Peter Zankl in den Gäuboden geholt – das Straubinger Trikot trug. In der abgelaufenen Saison war Trew hinter Trevor Gallant mit 61 Punkten der zweitbeste Scorer der Tigers und hatte nicht nur aufgrund dieser Statistik sein wohl bestes Jahr in Straubing. „Es war ziemlich klar für mich, dass ich bleiben wollte“, so Trew. „Natürlich hat der Verein nach dem sportlichen Aufstieg ein wenig abgewartet, aber man hat zu mir gesagt ich hatte eine gute Saison und ich habe eine Vertragsverlängerung verdient.“ Die DEL ist nun natürlich für Trew ein ganz besonderes Abenteuer und dessen ist sich der Kanadier auch bewusst: „Ich weiß, dass ich im Sommer noch mehr tun muss als in den letzten Jahren. Ich spiele nicht wegen meines Talents in der DEL, sondern weil ich ein Kämpfer bin.“ Und da auch Jason Dunham seinen Vertrag verlängert hat, bleibt auch der erfolgreichste Sturm der Aufstiegssaison mit Trew, Gallant und Dunham in Straubing. Möglich, dass alle drei auch in der neuen Spielzeit als zweite oder dritte Sturmreihe gemeinsam aufs Eis gehen: „Das ist sicherlich eine Option“, weiß Trew. „Letztes Jahr hat das sehr gut geklappt. Aber ob das auch in der DEL so funktioniert muss man erst sehen und am Ende entscheidet sowieso der Trainer wer mit wem zusammenspielt.“ Jason Dunham freut sich mit seinen 36 Jahren noch einmal auf die DEL. „Das ist eine ganz andere Liga, eine ganz andere Welt. Das wird für alle - Spieler, Verantwortliche, Fans - etwas völlig neues. Aber ich freue mich richtig drauf.“ Ans Karriere-Ende denkt der Deutsch-Kanadier unterdessen noch lange nicht. „Das entscheide ich immer von Saison zu Saison. Wenn es gut läuft, spiele ich gerne noch ein oder zwei Jahre, wenn ich von Verletzungen geplagt bin, höre ich vielleicht auf.“ Aber jetzt steht für Dunham erst einmal die Vorbereitung auf die neue Saison im Vordergrund, denn „es wird kein leichtes Jahr, das hat man bei den Aufsteigern der letzten Jahre gesehen. Aber ich bin optimistisch.“ Als Dritter im Bunde hat Verteidiger Vitali Janke seinen Kontrakt verlängert. Janke war in den letzten Jahren stets ein zuverlässiger Verteidiger, der sowohl souverän in der Defensive stand, wie auch im Spiel nach vorne Akzente setzen konnte. Immerhin elf Tore in der abgelaufenen Spielzeit sprechen auch hier eine deutliche Sprache. Damit ist aus der Aufstiegsmannschaft nur noch die Zukunft von Andreas Gegenfurtner und Stefan Mann fraglich, der Rest hat entweder verlängert oder steht als Abgang fest.
„Das ist ein riesen Motivations-Kick“
Neuzugang Tobias Abstreiter über seine Ziele mit den Tigers
(wk) Sieben Jahre hat Tobias Abstreiter zuletzt seine Knochen für die Kassel Huskies hingehalten. Der ehemalige Kapitän der Eishockey-Nationalmannschaft erlebte speziell unter Trainer Hans Zach „super Jahre“, zuletzt allerdings im sportlichen Bereich „eine schwierige Zeit“. Doch jetzt hat der gebürtige Landshuter mit 35 Jahren eine neue Herausforderung gesucht – und gefunden: Er verstärkt ab sofort den DEL-Aufsteiger Straubing Tigers. Unsere Zeitung hat mit Tobias Abstreiter gesprochen.
Seit gestern haben die Tigers offiziell die Lizenz für die kommende DEL-Saison. Mal ehrlich, Herr Abstreiter, hätten Sie sich vor einigen Monaten vorstellen können, jemals in Straubing zu spielen?
Tobias Abstreiter: „Ja, doch. Diese Überlegungen gab es bei mir seit einiger Zeit. Ehrlich gesagt war ich davon überzeugt, dass die Straubinger das mit der Lizenz hinbekommen. Und rein sportlich haben sie es allemal verdient.“
Zuletzt ist es für Sie in Kassel ja nicht mehr so gut gelaufen. Welche Erinnerungen werden Sie an die Huskies im Gedächtnis behalten?
Abstreiter: „Insgesamt sehr gute. Für mich und meine Familie waren es sehr schöne Jahre. Kassel war unsere Heimat. Und sportlich hatten wir – speziell unter Trainer Hans Zach – sehr erfolgreiche Jahre. Die letzten beiden Spielzeiten allerdings waren sehr schwierig.“
Und was hat jetzt letztlich den Ausschlag für den Wechsel nach Straubing gegeben?
Abstreiter: „Natürlich ist es für mich super, dass ich den Umzug mit meiner Familie zurück nach Niederbayern mit einem sportlichen Engagement verbinden kann. Darauf freue ich mich riesig. Das ist für mich nochmals ein toller Motivations-Kick.“
Und eine Familienzusammenführung gibt es ja auch noch, denn sowohl Ihr Bruder Peter als auch Ihr Schwager Günter Oswald werden in Straubing spielen.
Abstreiter: „Das ist natürlich eine glückliche Fügung. Im Sommer haben wir oft über so eine Reihe – im Jux – gesprochen. Dass es nun so eine Konstellation tatsächlich gibt, ist natürlich toll.“
Und wie sehen Sie die sportlichen Perspektiven in Straubing?
Abstreiter: „Das wird sicher sehr hart und man muss zunächst abwarten, mit welcher Mannschaft wir tatsächlich ins Rennen gehen. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass sich Straubing mittelfristig in der DEL etablieren kann.“ Abschließend noch die Frage nach dem Trainer. Was halten Sie von Erich Kühnhackl?
Abstreiter: „Grundsätzlich finde ich es super, dass Straubing auf einen deutschen Trainer setzt. Ich kenne Erich Kühnhackl natürlich und habe seine erfolgreiche Arbeit in Regensburg beobachtet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.“
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Re: Straubing Tigers
Nein, es gibt nur einen Club, der offiziell mit dem Beinamen Panther geführt wird. Von daher sind wir ja auch die echten und Ingolstadt die gefälschten Panther. Offiziell wird Ingolstadt ja als ERC Ingolstadt geführt.flyforthetigers hat geschrieben: Ausgeglichenheit
2x Tigers vs. 2x Panther
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Re: Straubing Tigers
Zu der Frage von Mannheim und den Saubauern....
Kaufbeuren hatte sich glaube ich das Recht als Erstes gesichert und durften sich fortan Kaufbeurer Adler nennen....die Kurpfälzer waren damals nur zweiter Sieger und drehten das Ganze herum: Adler Mannheim....glaube zumindest, daß mes so war!
Kaufbeuren hatte sich glaube ich das Recht als Erstes gesichert und durften sich fortan Kaufbeurer Adler nennen....die Kurpfälzer waren damals nur zweiter Sieger und drehten das Ganze herum: Adler Mannheim....glaube zumindest, daß mes so war!
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Re: Straubing Tigers
Also "Tiger Straubing" gefällt mir nicht!Starduster hat geschrieben: Zu der Frage von Mannheim und den Saubauern....
Kaufbeuren hatte sich glaube ich das Recht als Erstes gesichert und durften sich fortan Kaufbeurer Adler nennen....die Kurpfälzer waren damals nur zweiter Sieger und drehten das Ganze herum: Adler Mannheim....glaube zumindest, daß mes so war!
Man sollte einfach beide Namen so lassen wie sie sind!
Danke Aschewolke, dass ich das Halbfinale miterleben durfte. Schade das es für das Finale nicht gereicht hat!
Re: Straubing Tigers
Ganz unwichtig sind die "Tiernamen" aber nicht ... zumindest finanziell !
Sie lassen sich eben gut als Fanartikel jeder Art vermarkten !
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