Regensburger hat geschrieben: 03.11.2026 22:23
Ich will die politischen Dimensionen dahinter weder beurteilen noch kommentieren. Früher war halt häufig der Sport das Erste, was wieder miteinander verband oder ein aufeinander zugehen in kleinen Schritten möglich machte. Etwas,das zeigt, das neben Krieg, Politik und Militär in jedem Land auch ganz normale Menschen sind, die durch den Sport weltweit verbunden werden.
Also irgendsowas ähnliches stand zumindest mal auch im Auftrag von globalen Sport- und Großveranstaltungen.
Sehr schön geschrieben ! Mit Herz und Verstand
Bin da 100% bei dir !
Fiesta ist der bestmögliche Jingle nach einem AEV-Tor. Ich hüpfe dazu sehr gerne mit, ebenso wie mein Umfeld und er heizt meine Stimmung sehr an.
Regensburger hat geschrieben: 03.11.2026 22:23
Ich will die politischen Dimensionen dahinter weder beurteilen noch kommentieren. Früher war halt häufig der Sport das Erste, was wieder miteinander verband oder ein aufeinander zugehen in kleinen Schritten möglich machte. Etwas,das zeigt, das neben Krieg, Politik und Militär in jedem Land auch ganz normale Menschen sind, die durch den Sport weltweit verbunden werden.
Also irgendsowas ähnliches stand zumindest mal auch im Auftrag von globalen Sport- und Großveranstaltungen.
Putin hat jeweils direkt nach sportlichen Großveranstaltungen seine Kriege gestartet: nach Olympia 2014 in Sochi die Annektion der Krim und nach Olympia 2022 in Peking der Angriffskrieg gegen Ukraine.
Fiesta ist der bestmögliche Jingle nach einem AEV-Tor. Ich hüpfe dazu sehr gerne mit, ebenso wie mein Umfeld und er heizt meine Stimmung sehr an.
Und denkt ihr das solche Maßnahmen und Drohungen etc ... mehr verbindet oder mehr spaltet ?! Ich würde mich sehr freuen wenn alle Mannschaften wieder mitmachen die sich auch qualifiziert haben ! Da wäre es wirklich zu überlegen das die zwei Länder sich wirklich erstmal für eine A WM qualifizieren müssen und somit unten anfangen ...... Aber spielen sollen sie ! Ohne irgendwelche Drohungen ! Ist ja wie im Kindergarten ...
Fiesta ist der bestmögliche Jingle nach einem AEV-Tor. Ich hüpfe dazu sehr gerne mit, ebenso wie mein Umfeld und er heizt meine Stimmung sehr an.
Das Problem bei solchen Ausschlüssen ist doch die fehlende Einordnung. Ab wann ist ein Ausschluss gerechtfertigt und wann nicht? Denn wenn man hier mal so die Menschenrechte heran ziehen würde, dann wäre das Teilnehmerfeld schnell drastisch dezimiert. Eventuell nicht beim Eishockey, aber die FIFA könnte ihre Turniere auf 16 Mannschaften zusammenstreichen.
Es steht ja jedem Land frei den Funktionären und einzelnen Personen die Einreise zu verweigern. Hier sollte ganz klar wenn dann der Staat handeln und diese Verantwortung nicht bei den Verbänden abladen.
Saku Koivu hat geschrieben: Gestern 14:58
Es steht ja jedem Land frei den Funktionären und einzelnen Personen die Einreise zu verweigern.
Sehe ich komplett genauso.
Und nicht wie eben hier. Kein Foto mit Lawrow, aber eine Möglichkeit finden, einen per Haftbefehl gesuchten Kriegsbverbrecher bei der Einreise nicht verhaften zu müssen. Da verlierst halt deine Glaubwürdigkeit.
Cassy O'Peia hat geschrieben: Gestern 17:06
Sehe ich komplett genauso.
Und nicht wie eben hier. Kein Foto mit Lawrow, aber eine Möglichkeit finden, einen per Haftbefehl gesuchten Kriegsbverbrecher bei der Einreise nicht verhaften zu müssen. Da verlierst halt deine Glaubwürdigkeit.
Mir gefällt halt auch der Gedanke von Sippenhaft und Kollektivschuld nicht. Nehmen wir hier einen Sportler der sich von Putin distanziert und den Angriffskrieg verurteilt. Warum sollte er nicht bei einem Turnier antreten dürfen? Was in Einzelsportarten noch über eine neutrale Flagge geregelt werden kann, fällt im Teamsport aus.
Man sollte eh überlegen, ob es noch zeitgemäß is, Länder zu vertreten. In Zeiten wo man international trainiert und die einzige Verbindung zu dem Land die Geburtsurkunde ist, erscheint mir das irgendwie aus der Zeit gefallen.
Saku Koivu hat geschrieben: Gestern 21:25
Man sollte eh überlegen, ob es noch zeitgemäß is, Länder zu vertreten. In Zeiten wo man international trainiert und die einzige Verbindung zu dem Land die Geburtsurkunde ist, erscheint mir das irgendwie aus der Zeit gefallen.
Gleichschaltung unlimited quasi.
Bei welchem Nationalspieler ist denn die Geburtsurkunde die einzige Verbindung zu seinem Land?
Alfred hat geschrieben: Gestern 22:52Bei welchem Nationalspieler ist denn die Geburtsurkunde die einzige Verbindung zu seinem Land?
Man kann es noch viel weiter treiben - warum wechseln Sportler ihre Staatsangehörigkeit um erfolgreich zu sein? Der norwegische Biathlet startet überspitzt gesagt nicht aus Nationalstolz für Uganda. Ebenso ist durch die Globalisierung die Abstammung so vermischt, das viele sich halt wirklich nur noch über die Geburtsurkunde definieren lassen, wenn überhaupt.
Naja egal. Mal sehen wie das jetzt mit der WM weiter geht.
Da ist schon was dran, was Saku schreibt. Dadurch, dass Leute in ihrem Leben mobiler geworden sind, haben sehr viele Athleten oft mehrere Landesverbände zur Auswahl, für die sie startberechtigt sein könnten. Auffällig ist das z.B. auf Transfermarkt.de . Schaut man sich die Kaderlisten an, fallen sehr viele Doppelflaggler auf - und nicht wenige könnten dort mehr als 2 Fahnen haben, die halt nicht angezeigt werden können.
Und wenn ich es persönlich sehe: ich könnte auch für ein Land starten, in dem ich erst 1x war und quasi keinen Bezug dazu habe. Und schau ich mich um in der nächsten Generation: meine quasi-Neffen hätten die Auswahl aus 4 Ländern. Die Sprache sprechen sie nur von einem.
Ich finde das ja schön, dass Leute mobiler sind. Für den Sport und die Nationalteams ist der Auswahlmechanismus halt nicht mehr zeitgemäß. Das kann man so lassen oder man geht mit Rugby: Dort kann man für ein Land spielen, in dem man eine Zeit lang in der Liga gespielt hat, wenn man zum Zeitpunkt des Länderspiels auch in dem Land spielt. Die Anzahl Jahre, die nötig sind, weiß ich grad nicht. Man kann auch den Verband wieder wechseln. Könnte auch ein Modell sein.
"Ich kenne weniger als die Hälfte von euch so gut, wie ich es gern möchte und mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr es verdient!" - Bilbo Beutlin
Nochmal die Frage. Bei welchem Nationalspieler ist die Geburtsurkunde die einzige Verbindung zu seinem Land? Ich kenne keinen einzigen.
Dagegen kenne ich sehr viele, für die es die größte Ehre und ein Kindheitstraum ist, für Ihr Land spielen zu dürfen. Die überwiegende Mehrheit spielt übrigens auch in dem Land, in dem sie geboren und aufgewachsen sind.