Verfasst: 29.01.2014 13:28
Oh nein! wie furchtbar! Das geht doch nicht! 

AEV-Forum - Eishockey-Forum, News, Themen und Diskussionen über den besten Eishockey-Verein in Augsburg - die Panther und weitere Eishockey-Vereine
https://www.aev-forum.de/
Da die Kosten für den Umbau inzwischen auf 40 Mio. € geschätzt werden, muss er da 34-35 Mio. € an Stiftungsgeldern verbraten haben.So sollen er - und als treibende Kraft sein Generalvikar Franz Kaspar - Millionen Euro Stiftungsgeld zweckentfremdet haben, um die Rechnungen für den Bau des Diözesanen Zentrums Sankt Nikolaus zu bezahlen, weil außerhalb eines Kreises von Eingeweihten niemand erfahren sollte, dass das Vorhaben ein Vielfaches der öffentlich kommunizierten fünf bis sechs Millionen Euro kosten würde.
Es handelt sich um das 1949 von Bischof Ferdinand Dirichs gegründete St. Georgswerk, dessen Erträge für arme, kinderreiche Familien verwendet werden sollten.
[...]
Die Unterlagen über die Finanzierung seien in eine Geheimregistratur ausgelagert worden; immer wieder habe Geld zur Zwischenfinanzierung beschafft werden müssen. Mitarbeiter seien unter Druck gesetzt worden, damit sie nichts verraten.
Tebartz-van Elst selber ist offenbar nach wie vor der Überzeugung, keinen so gravierenden Fehler gemacht zu haben, dass er seinen Rücktritt anbieten müsse. Zu Weihnachten hatte der Münsteraner Bischof Felix Genn Tebartz-van Elst in seinem Rückzugsort im bayerischen Kloster Metten besucht und vergebens versucht, ihn zum freiwilligen Amtsverzicht zu bewegen.
me_first hat geschrieben:Nein, er erholt sich von den Strapazen im Kloster Metten:
die Seligsprechung von paul VI ? war das nicht der papst der den holocaust toleriert hat und lieber mit den faschisten aller coleur paktierte als position zu beziehen? wenn die den seligsprechen wundert mich der umgang der katholiken mit der Realität auch nicht weiter...
Monitor / ARDKatholische Gotteskrieger
Man könnte die jüngsten Beschlüsse der katholischen Familiensynode mit einem müden Lächeln ignorieren - als weltfremdes Rückzugsgefecht einiger Ewiggestriger. Man könnte die Relevanz solcher Beschlüsse für aufgeklärte Gesellschaften in Frage stellen und zur politischen Tagesordnung übergehen. Man könnte, aber man sollte es nicht.
Wer den Fehler macht, eine Runde älterer Herren in Rom nicht ernst zu nehmen, der unterschätzt die Bedeutung von Glaubensfragen in einer Welt, deren aktuelle Kriege zuvörderst religiös definiert werden. Nicht nur im Kampf um ein islamisches Kalifat, sondern auch im Konflikt zwischen Ost- und Westeuropa, wo ein russischer Präsident den Kampf gegen den Westen mit dessen „unfruchtbarer Toleranz“ legitimiert. Die Frage der gesellschaftlichen Anerkennung von Schwulen und Lesben, dies hat Vladimir Putin längst erkannt, markiert die Konfrontationslinie zwischen Ost und West wie kein anderes Thema.
Wo ein Drittel der in Rom versammelten Bischöfe und Kardinäle eine Formulierung ablehnt, dass man Homosexuellen mit Respekt zu begegnen habe, da treffen sich islamistische Gotteskrieger, orthodoxe Schwulenhasser und katholische Steinzeitideologen. Und wenn das Oberhaupt dieser Kirche vor einer „falschen Barmherzigkeit“ warnt, dann ist der Weg zum Kampf gegen die Ungläubigen nicht mehr weit. Wer glaubte, die katholische Kirche würde sich aufmachen in ein Zeitalter von Toleranz und Respekt, der wurde an diesem Wochenende eines Besseren belehrt. Nein, diese Kirche hat sich eingereiht in eine Phalanx von religiösen Eiferern, denen die reine Lehre wichtiger ist als Menschlichkeit und Friedfertigkeit. Und die den westlichen Gesellschaften den Krieg erklärt haben.
Georg Restle