@Regensburger
Wir brauchen mehr Size und Härte, aber ohne unsere derzeitige DNA, welche auf Speed, die läuferische Komponente und auch ein mal einen Überraschungsmoment setzt, aufzugeben. Die Überraschungsmomente hatten wir gestern nicht, da genau diese Spieler gefehlt haben. Aber, die Mannschaft hat gut gekämpft, ist zusammengerückt und hat auch deswegen gewonnen, weil wir läuferisch in der Summe klar besser waren als die Frankfurter. Somit ist der Fingerzeig, wir brauchen keinen Totalumbruch, sollten aber das spielerische Element erhalten, weil sich nicht jeder Gegner so einfach "knacken" lässt wie die Hessen.
Deswegen habe ich kein Problem Grenier, Louis und Damiani zu halten. Mir ist das zuviel Managerspiel und zuwenig Eishockeyrealität zu glauben, mit dem Austausch vieler Leistungsträger wird alles besser. Es ist eben nicht zielführend, jedes Jahr eine neue erste Reihe bauen zu müssen und ca. 15 Spieler auszutaschen. Size und Härte müssen die Neuzugänge mitbringen, z.B. der Center, welcher Kunyk ersetzen soll. Das muss ein Führungsspieler sein. Mitchell hat die Defizite sicher erkannt, Krauss ist auch kein Zwerg, der kann auch körperbetont spielen. Noch ein guter Deutscher im Angriff und - nur wenn es wirklich ein Deutsches TW-Duo gibt - kann ich mir sogar vier AL in der Abwehr vorstellen und diese mit einem eher defensivorientierten AL-Verteidiger zu verstärken, der aber kein reiner Stayer ist (Heatherington?).
Gestern war Cramarossa stark, aber insgesamt war das über die gesamte Saison gesehen zu wenig. Es ist nicht gesichert, wir gehen wieder mit 10 AL in die Saison. Kunyk ist seit seiner Verletzung nicht mehr gut.
Es wird sicher auch Spieler geben, deren Verträge man gerne verlängern würde, welche aber weiterziehen.
So könnte es vielleicht aussehen.
Jones, Ancicka
Schemitsch - Button
Mayhew - Heatherington
Bowey - Pilu
Dneu, Pellizzari
Louis - Grenier - D (Parkes?)
Busdeker - AL-Center - Damiani
Blank - Wohlgemuth - Krauss
Elias - H.-M. - Zwickl
Hanke, U23neu.
Das wären auf alle Fälle drei starke und relativ ausgeglichene Sturmreihen und drei Verteidigungspaare, die mehr als solide sind.