Genau. Und dazu braucht es nicht mal das Bosman Urteil. Es ist einfach eine Verletzung der Freizügigkeit innerhalb der EU. War da nicht erst was in einer unterklassigen Liga, wo zwei Teams mehr AL verpflichtet haben als in der Liga abgesprochen?Stauderer hat geschrieben: Gestern 13:24 D.h. dann ja, wenn das Bosman-Urteil auf die DEL angewandt wird, dass EU-Ausländer nicht unters AL-Kontingent fallen dürfen.
4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
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Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
ja irgendwo in der Oberliga, irgendetwas habe ich da auch gelesen dass andere Teams deswegen dann Vorbereitungsspiele gegen diese Mannschaften abgesagt haben.Saku Koivu hat geschrieben: Gestern 17:32 Genau. Und dazu braucht es nicht mal das Bosman Urteil. Es ist einfach eine Verletzung der Freizügigkeit innerhalb der EU. War da nicht erst was in einer unterklassigen Liga, wo zwei Teams mehr AL verpflichtet haben als in der Liga abgesprochen?
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Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Das größte Problem bei den U Spielern hat imho der Punker schon angesprochen. Die Qualität des Nachwuchs gibt keine 14 Mannschaften her. Somit konzentrieren sich die DEL tauglichen U Spieler bei den Topclubs und werten somit ihr Lineup auf, für die anderen bleibt nur "untaugliches" Material übrig was diese Teams noch stärker ins Hintertreffen geraten lässt.
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Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Das war in der Bayernliga. Es gibt dort offenbar ein Gentlemen's agreement, sich auf 2 Kontingentspieler zu beschränken. Das haben aber nur 14 von 16 Mannschaften unterschrieben.
https://www.merkur.de/sport/eishockey/t ... 48973.html
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Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
In Summe ist es ein Armutszeugnis für die Liga, es in 30 Jahren nicht geschafft zu haben eine konstant ausreichende Zahl an DEL tauglichen Spielern aus den Nachwuchsteams hervor zu bringen. Wie machen das nur die Schweizer, die mit wesentlich weniger Einwohnern, 14 Erstliga Teams bestücken und dabei nur 6 Ausländer auf der Platte haben.
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Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Wenn das wirklich kommt, musst du auf 8 AL runtergehen. Und perspektivisch noch weiter.
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Dann sind wir wieder beieinander. Diese Angst besteht sicher, überhaupt dass Sponsoren von diesen Querelen mit den dementsprechenden Schlagzeilen nicht begeistert sind.Hockey_Canada hat geschrieben: Gestern 13:39Ich glaube nihct, dass GreenHill hier einen Bonus gemeint hat. Ich könnte mir vorstellen, dass die Geschäftsführung ein riesiges Problem damit hat, wenn ein Sponsor in einem Flyer in ein schlechtes Licht gestellt wird.
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Es ist vernünftig was Du schreibst, aber hier wird unser Dissenz auch deutlich. Ich will nicht unbedingt weniger starke Ausländer, ich will weniger perspektivlose Deutsche, welche den jüngeren Spielern die Plätze wegnehmen. Was bei uns zaghaft umgesetzt wird, nämlich jüngere Deutsche mit Perspektive zu holen sowie gute AL, das würde ich ausbauen. Neun richtig gute AL, und bei den Deutschen tendenziell (den ein oder anderen Routinier wird man brauchen) jüngeres Personal, welches sich an diesen Leistungsträgern hochzieht. Dafür würde ich auf zwei oder drei ältere, perspektivlose Deutsche verzichten. Um es mal plakativ zu haben. Selbst von einem Mayhew können Pilu oder Pellizzari noch was lernen, ihre Vorgänger konnten von Rogl nichts lernen - halt doch eines, wie es nicht geht.Halfdan hat geschrieben: Gestern 13:25 Bin ich für oder gegen die Regel? Ich bin für deutsche Spieler mit regelmäßiger Eiszeit. Am Besten in Schlüsselpositionen. Habe ich eine Patentlösung? Sicher nicht. Hat die Förderlizenz den priorisierten Erfolg gehabt? Auch nein. Will ich mehr Ausländer in den Ligen? Nein, im Gegenteil. Ich will weniger, dafür bessere Ausländer in den Ligen, von denen die deutschen Spieler lernen können.
Diese Ausländer dürfen alle ruhig aus einem hohen Regal sein, alleine weil man sich dann überlegt, ob man Spieler wie Reul oder Oblinger im Spätherbst einer Karriere noch übers Eis schleichen lässt, oder ob man dafür sich nach kostengünstigeren, jüngeren Alternativen umschaut. Übrigens, die Flaggenanzahl ist mir da auch herzlich egal. Hätte kein Problem, wenn Larry in Kanada so einen wie Choupani ausgräbt.
Übrigens, in Ansätzen macht das Larry schon. Blank, Wohlgemuth, Krauss, Pilu, Chico etc das ist schon die Richtung dazu mit Mo und Pellizzari zwei aus dem eigenen Nachwuchs, die es schaffen können.
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Ohne jetzt die Superlösung zu haben, wäre doch eine nette Idee, das ganze nicht als Pflicht mit Strafe bei Nichterfüllung zu machen, wie es gerade ist, sondern es in irgend einer Form zu belohnen, wenn jemand Nachwuchsspieler einbindet und sie auch spielen lässt. Man kann auf die Sekunde messen, wie viel ein Spieler auf dem Eis war.
Warum das nicht nutzen und eine Art Vergütung machen?
- für die Vereine, die ihn ausgebildet haben
- für die Vereine, die ihn einsetzen
So kann man sich mit guter Jugendarbeit auch was dazu verdienen - wo es doch schon kaum Ablösen in der Branche gibt.
Warum das nicht nutzen und eine Art Vergütung machen?
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- für die Vereine, die ihn einsetzen
So kann man sich mit guter Jugendarbeit auch was dazu verdienen - wo es doch schon kaum Ablösen in der Branche gibt.
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Den Ansatz von kottsack finde ich gut.
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Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Die "Strafe" besteht darin, dass Du einen (oder mehr...) Spieler weniger aufbieten kannst. Ob es den Spieler nicht gibt, er verletzt ist oder er nur Bankdrücker ohne Eiszeit ist macht keinen Unterschied-kottsack hat geschrieben: Gestern 19:55 Ohne jetzt die Superlösung zu haben, wäre doch eine nette Idee, das ganze nicht als Pflicht mit Strafe bei Nichterfüllung zu machen, wie es gerade ist, sondern es in irgend einer Form zu belohnen, wenn jemand Nachwuchsspieler einbindet und sie auch spielen lässt. Man kann auf die Sekunde messen, wie viel ein Spieler auf dem Eis war.
Warum das nicht nutzen und eine Art Vergütung machen?
- für die Vereine, die ihn ausgebildet haben
- für die Vereine, die ihn einsetzen
So kann man sich mit guter Jugendarbeit auch was dazu verdienen - wo es doch schon kaum Ablösen in der Branche gibt.
Deshalb ist die Belohnung für Eiszeit ans ausbildende und einsetzende Team eine gute Idee.
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
hier hast du die Antwort auf deine Frage bzgl der Schweiz und ergänzend auch zu anderen LändernDennisMay hat geschrieben: Gestern 18:28 In Summe ist es ein Armutszeugnis für die Liga, es in 30 Jahren nicht geschafft zu haben eine konstant ausreichende Zahl an DEL tauglichen Spielern aus den Nachwuchsteams hervor zu bringen. Wie machen das nur die Schweizer, die mit wesentlich weniger Einwohnern, 14 Erstliga Teams bestücken und dabei nur 6 Ausländer auf der Platte haben.
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Öha, das ist mal deutlich ...
Eishockey konkurriert hierzulande auch mit zu vielen anderen Sportarten, von Fußball sprechen wir da gar nicht erst.
Eishockey konkurriert hierzulande auch mit zu vielen anderen Sportarten, von Fußball sprechen wir da gar nicht erst.
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Halfdan hat geschrieben: Gestern 08:54 Die Abschaffung der U-Regelung ist sicher kontrovers. In Anbetracht, wie die "Förderregelung" in den letzten Jahren mit Leben gefüllt wurde und nachfolgender, in der Leistungsdichte und -breite als schwächer analysierte Jahrgänge, macht sie für mich Sinn. Es ist keinem Nachwuchsspieler geholfen, wenn er 0 bis 6 Minuten in der Grindel-Reihe verbringt und beim Kooperationspartner wegen der wenigen Anwesenheit das gleiche Schicksal erleidet. Das fördert weder seine allgemeine Entwicklung, noch die spielertypische Anlagen.
Drei leistungsstärkere Spieler wird nicht eine jede Organisation gegenfinanzieren können. Das bedeutet für mich, dass die Schere zwischen den größeren und kleineren Vereinen wahrscheinlich weiter auseinandergeht. Bei den kleineren Vereinen wird sich nicht so viel ändern. Die Aufstellung kann flexibler gehandhabt werden und statt vier billige Spieler, die sich um drei Plätze im Kader streiten, werden sich halt künftig zwei Spieler um einen Platz streiten. Der Rest wandert in die unteren Ligen ab.
Eine Flut von Doppelflaggen-Spieler sehe ich nicht auf die Ligen zukommen. Es werden mehr werden, aber nicht bei einem jeden Verein. Dazu müssten die Spieleretats steigen und das sehe ich nicht flächendeckend.
Ich stimme dir zu, dass es nun nichtd bringt, wenn die jungen Spieler nur 0–6 Minuten spielen, und mit Sicherheit hast du auch recht, dass Zweiflaggee €teurer sind als junge deutsche Spieler.
Wo ich dir nicht zustimme, ist die Schlussfolgerung, dass dadurch zwangsläufig die Schere zwischen großen und kleinen Clubs weiter auseinandergeht und bei den kleineren Clubs am Ende einfach zwei junge Spieler um einen Spot kämpfen statt wie aktuell vier um 3 Spots.
Man kann das Ganze genauso als Chance sehen. Augsburg könnte beispielsweise sagen: Wir bieten drei oder vier jungen Spielern feste Slots in unserem Kader mit 10-14 Minuten Eiszeit.
Das können eigene Talente sein, die man frühzeitig langfristig bindet und gezielt entwickelt: Wann spielen sie DEL2, wann kommen sie zurück, wann bekommen sie regelmäßig Eiszeit in der DEL?
Noch interessanter finde ich aber ein Modell, wie man es aus dem Fußball kennt. Bayern hat beispielsweise junge Spieler innerhalb der Bundesliga verliehen, damit sie anderswo die Spielzeit bekommen, die sie beim FC Bayern zu diesem Zeitpunkt nicht bekommen hätten, siehe Lahm, Kroos, Alaba etc
Genau so könnte ich mir zunehmend Leihgeschäfte innerhalb der DEL vorstellen. Mannheim hat beispielsweise einen 20- oder 21-Jährigen, der dort nur wenige Minuten bekommen würde. Anstatt zwischen 5 Minuten bei Mannheim und DEL2 zu pendeln wird so ein Spieler dann für eine Saison nach Augsburg verliehen, bekommt dort regelmäßig 10–15 Minuten Eiszeit und entwickelt sich. Anschließend geht er zurück nach Mannheim und nächstes Jahr kommt ein neuer Spieler
Für kleinere Clubs kann das sogar wirtschaftlich interessant sein: Wenn ich drei günstige junge Spieler im Kader habe, die mir gleichzeitig sportlich weiterhelfen, habe ich mehr Budget übrig, um beispielsweise bei den Importspielern höhere Qualität zu verpflichten.
Deshalb glaube ich nicht zwangsläufig, dass die Regelung die Schere weiter öffnet. Sie könnte auch dazu führen, dass sich ein stärkeres Leih- und Entwicklungsmodell zwischen großen und kleineren DEL-Clubs etabliert.
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
Dann muss man aber auch den Mut aufbringen, standardmäßig Mehrjahresverträge abzuschließen - mit allen! Dann sind nicht nur Leihgebühren sondern auch Ablösesummen möglich.
"Ich kenne weniger als die Hälfte von euch so gut, wie ich es gern möchte und mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr es verdient!" - Bilbo Beutlin
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
So lief das doch damals mit Kohl, der pendelte zwischen Heilbronn und Mannheim. Kettemer, Arendt und Björn Barta hat man zwar nicht geliehen, aber auch mit Eiszeit gelockt.Johannes hat geschrieben: Gestern 21:18 Ich stimme dir zu, dass es nun nichtd bringt, wenn die jungen Spieler nur 0–6 Minuten spielen, und mit Sicherheit hast du auch recht, dass Zweiflaggee €teurer sind als junge deutsche Spieler.
Wo ich dir nicht zustimme, ist die Schlussfolgerung, dass dadurch zwangsläufig die Schere zwischen großen und kleinen Clubs weiter auseinandergeht und bei den kleineren Clubs am Ende einfach zwei junge Spieler um einen Spot kämpfen statt wie aktuell vier um 3 Spots.
Man kann das Ganze genauso als Chance sehen. Augsburg könnte beispielsweise sagen: Wir bieten drei oder vier jungen Spielern feste Slots in unserem Kader mit 10-14 Minuten Eiszeit.
Das können eigene Talente sein, die man frühzeitig langfristig bindet und gezielt entwickelt: Wann spielen sie DEL2, wann kommen sie zurück, wann bekommen sie regelmäßig Eiszeit in der DEL?
Noch interessanter finde ich aber ein Modell, wie man es aus dem Fußball kennt. Bayern hat beispielsweise junge Spieler innerhalb der Bundesliga verliehen, damit sie anderswo die Spielzeit bekommen, die sie beim FC Bayern zu diesem Zeitpunkt nicht bekommen hätten, siehe Lahm, Kroos, Alaba etc
Genau so könnte ich mir zunehmend Leihgeschäfte innerhalb der DEL vorstellen. Mannheim hat beispielsweise einen 20- oder 21-Jährigen, der dort nur wenige Minuten bekommen würde. Anstatt zwischen 5 Minuten bei Mannheim und DEL2 zu pendeln wird so ein Spieler dann für eine Saison nach Augsburg verliehen, bekommt dort regelmäßig 10–15 Minuten Eiszeit und entwickelt sich. Anschließend geht er zurück nach Mannheim und nächstes Jahr kommt ein neuer Spieler
Für kleinere Clubs kann das sogar wirtschaftlich interessant sein: Wenn ich drei günstige junge Spieler im Kader habe, die mir gleichzeitig sportlich weiterhelfen, habe ich mehr Budget übrig, um beispielsweise bei den Importspielern höhere Qualität zu verpflichten.
Deshalb glaube ich nicht zwangsläufig, dass die Regelung die Schere weiter öffnet. Sie könnte auch dazu führen, dass sich ein stärkeres Leih- und Entwicklungsmodell zwischen großen und kleineren DEL-Clubs etabliert.
Re: 4. Spieltag 2026/27; Augsburger Panther - Kölner Haie
und wenn du dich zurück erinnerst: damals gab es noch keine U23 Regel. wie man an diesen Beispielen sieht, können darauf durchaus Chancen entstehenDennisMay hat geschrieben: Gestern 22:41 So lief das doch damals mit Kohl, der pendelte zwischen Heilbronn und Mannheim. Kettemer, Arendt und Björn Barta hat man zwar nicht geliehen, aber auch mit Eiszeit gelockt.